Schulschließungen

Schulen: Digital und im Verbund

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Externer Autor
am Freitag, 11.09.2020 - 10:19

Vertreter der Unterallgäuer CSU- und JWU-Kreistagsfraktionen und des CSU-Arbeitskreises Landwirtschaft ein Konzept ausgearbeitet.

Landag

Gemeinsam mit den Abgeordneten Franz Pschierer und Klaus Holetschek und unter Einbindung des Günzburger Landrats Hans Reichhart haben Vertreter der Unterallgäuer CSU- und JWU-Kreistagsfraktionen und des CSU-Arbeitskreises Landwirtschaft ein Konzept ausgearbeitet.

Dieses soll dem bäuerlichen Nachwuchs auch künftig flächendeckend eine Weiterbildungsmöglichkeit vor Ort ermöglichen. Ohne die Landwirtschaftsschule Mindelheim entstünde insbesondere in den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg und im nördlichen Unterallgäu ein „weißer Fleck“, von dem aus weder die Schulstandorte Wertingen im Norden Schwabens noch Kaufbeuren oder Kempten im Süden attraktiv erreichbar sind.

Nachdem die Landwirtschaft durch vielfältige Regulierungen und unsichere Märkte unter Druck steht, müsse dem Berufsnachwuchs eine zeitgemäße, gut zu erreichende Weiterbildungsmöglichkeit im milchviehreichsten Landkreis Bayerns ermöglicht werden.

Landtag

Das CSU-Konzept sieht vor, dass die Landwirtschaftsämter in Mindelheim und Kaufbeuren im Bereich der Schule kooperieren und ihren Unterricht eventuell an beiden Standorten anbieten. Als Lehrkräfte sollten ebenfalls Mitarbeiter aus Mindelheim und Kaufbeuren zum Zug kommen. In einem Modellversuch gelte es zu prüfen, inwieweit der Präsenzunterricht durch digitale Angebote reduziert werden und die Schüler einen Teil des Unterrichts vom heimischen Hof aus erledigen können. Die CSU-Vertreter sind überzeugt, dass die Schülerzahlen und die Unterrichtsqualität durch die vorgeschlagenen Lösungsansätze an beiden Schulen größer sein werden als bei der bisher angedachten Einzellösung in Kaufbeuren.