Kooperation

Neue Ebene der Zusammenarbeit

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Michael Ammich
am Freitag, 11.09.2020 - 10:12

FBG Augsburg-West und Amt Augsburg unterzeichnen einen Kooperationsvertrag.

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Durch eine Kooperationsvereinbarung sollen die Zusammenarbeit zwischen der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Augsburg-West und dem Landwirtschaftsamt Augsburg noch enger und die Staatsförster über die Beratung hinaus in die konkrete Arbeit vor Ort eingebunden werden.

Ralf Gang, der neue Leiter des Bereichs Forsten am Augsburger Amt, und FBG-Vorsitzender Bruno Baumeister unterschrieben in der FBG-Geschäftsstelle in Kutzenhausen den Vertrag. Die 1970 gegründete FBG Augsburg-West hat heute rund 870 Mitglieder mit einer Gesamtwaldfläche von mehr als 7400 ha. Jährlich vermarktet die FBG für die angeschlossenen Waldbesitzer rund 40 000 fm Holz. Außerdem übernimmt sie die Pflege von rund 1300 ha Forst.

Anstoß kam aus dem Waldpakt

Nun gelte es aus dem Kooperationsvertrag neuen Schwung mitzunehmen, sagte der FBG-Vorsitzende. Auch Forstdirektor Gang wünscht sich für die FBG eine Steigerung der Handlungsfähigkeit. Den Anstoß für die Vereinbarung habe der „Waldpakt“ aus dem Jahr 2018 gegeben, der die Zukunft der bayerischen Wälder durch den Umbau zu klimatoleranten Mischwäldern sichern soll. Dazu kann auch die Vereinbarung beitragen, indem die Zusammenarbeit auf örtlicher Ebene weiterentwickelt wird, erklärte Gang. Als gemeinsame Handlungsfelder führte er die Öffentlichkeitsarbeit und das Umsetzen von Walderschließungs- und Holzlagerkonzepten an. Darüber hinaus wollen die Vertragspartner gemeinsame Waldbau- und Forsttechnikstandards entwickeln, zu denen ein regionales Waldumbaukonzept gehören könnte. Außerdem sollen die Qualität von Rundholz gesichert und staatliche Fördermöglichkeiten optimal genutzt werden. Schließlich gelte es auch, den negativen Einfluss der Jagd auf den Waldumbau zu minimieren.

Zur Umsetzung der Kooperation werden gemeinsam jährlich ein Arbeitsprogramm aufgestellt und öffentliche Versammlungen abgehalten. Koodinator ist der neue Leiter des Reviers Biburg II, Lorenz Hochhauser.