PR-Tour

Nahrung: Angebot ist überaus reichlich

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Brigitte Auer
am Freitag, 13.11.2020 - 08:55

BBV-Schlepper „Essen aus Bayern“ macht Station am Günzburger Bauernmarkt.

Auf seiner Fahrt durch Schwaben steuerte der Werbeschlepper des BBV „Essen aus Bayern“ auch den Bauernmarkt in Günzburg an. Mit der Aktion macht der Bauernverband auf den Wert regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse aufmerksam und sucht auf diesem Weg den Dialog mit Konsumenten und Politik.

Frische Lebensmittel am Günzburger Bauernmarkt

Jeden Samstagvormittag können sich Verbraucher auf dem Günzburger Bauernmarkt mit frischen Lebensmitteln aus heimischer Produktion eindecken. Seit 1993 vermarkten dort Landwirte aus der Region unter dem Motto „Bauern kommen in die Stadt“ ihre Erzeugnisse selbst. Neben einem reichen Angebot an saisonalen und regionalen Schmankerln soll das Marktleben auch einen Treffpunkt für Jung und Alt eröffnen, so der örtliche Bauernmarktverein auf der Website „regionales-bayern.de“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Verschlossen zeigte sich der Günzburger Bauernmarkt dagegen zunächst, als am Morgen der von der Firma Deutz-Fahr gesponserte Schlepper seinen Weg zum Markt im Dossenberger Hof suchte. Im zweiten Anlauf gelang es BBV-Kreisgeschäftsführer Matthias Letzing aber dann doch, das mächtige Gefährt in Millimeterarbeit durch eines der engen Tore des zentral in der Günzburger Altstadt gelegenen Areals zu manövrieren.

Regionale Produkte haben Vorzüge

BBV-Kreisvorstand Karl-Martin Wolf hob die Vorzüge regionaler Lebensmittel hervor. Das Label „Geprüfte Qualität Bayern“ gebe dem Verbraucher beim Kauf Sicherheit, weil „man weiß, wo das Essen herkommt“. Das „Regionalfenster“ zeige die Standorte von Produktion und Verarbeitung auf. Regionalität, so Wolf, steht für kurze Wege vom Feld über die Veredelung bis in den Verkauf. Damit werde nicht nur der Landwirtschaft geholfen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Kreisbäuerin Marianne Stelzle appellierte an die Kommunen, als Träger in ihren Einrichtungen wie Schulen oder Seniorenheimen auf die Verwendung regional erzeugter Lebensmittel bei der Gemeinschaftsverpflegung hinzuwirken. Die Direktvermarktung regionaler Produkte gestalte sich nicht immer einfach. So müssten Hofläden manchmal wieder aufgegeben werden, weil die Organisation des Ladens schwierig oder die Lage des Geschäfts nicht verkehrskünstig sei.
Alternative Vermarktungsideen wie Milchtankstellen, Eierautomaten oder Verkauf ab Feld passten in die Corona-Zeit, weil sie kontaktlos sind. Regionale Produkte gehörten inzwischen in vielen Supermärkten zum Sortiment. „Wenn der Verbraucher sie sucht, findet er sie auch.“