Trauer

Immer für die Rinderzucht eingesetzt

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BLW
am Freitag, 19.02.2021 - 11:16

Trauer um Adolf Schmid: Der langjährige Vorsitzende des Zweckverbandes II für künstliche Besamung der Haustiere Greifenberg ist verstorben.

Adolf Schmid aus Baisweil, der langjährige 1. Vorsitzende des Zweckverbandes II für künstliche Besamung der Haustiere Greifenberg, ist am 8. Februar 2021 im Alter von 77 Jahren verstorben. Adolf Schmid bewirtschaftete mit seiner Familie einen Milchviehbetrieb, den sein Sohn weiterführt. Als Vorsitzender der Besamungsstation hat er viele richtungsweisende Veränderungen an der Station angepackt und vorangetrieben und so den Grundstock für den heutigen Stand der BSG als renommiertes Unternehmen in der Rinderzucht gelegt.

Adolf Schmid hat sich für die Landwirtschaft und speziell für die Rinderzucht intensiv engagiert. So war er auch 25 Jahre Vorsitzender der BZG Kaufbeuren und gehörte 26 Jahre dem Ausschuss der AHG an. In der Arbeitsgemeinschaft bayrischer Besamungsstationen bekleidete er von 1995 bis 2009 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, ehe er im Anschluss bis zu seinem Ausscheiden 2016 den Vorsitz übernahm und sich an höchster Stelle für die Züchter einsetzte. Von 2004 bis 2016 fungierte er zudem als stellvertretender Vorsitzender der Rinderzucht Süd.

Für sein intensives Engagement wurde Adolf Schmid unter anderem mit der Verbandsmedaille in Bronze der AHG (1982) und in Silber im Jahre 1993 geehrt. 2015 erhielt er aus den Händen des damaligen bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner das Bundesverdienstkreuz überreicht. Diese hohen Auszeichnungen würdigten Schmids unermüdlichen Einsatz. Durch sein positives Wesen, seine freundliche Art und seinen Humor hat er es stets verstanden, Motivation für die Landwirtschaft und speziell für die Rinderzucht zu verbreiten.
Besamungsstation und AHG trauern mit Adolf Schmids Familie um einen Familienvater und engagierten Rinderzüchter, der sich immerzu um die Belange der Züchter verdient gemacht hat. Seinen Einsatz für die Besamungsstation Greifenberg und die Rinderzucht werde man stets in ehrendem Gedenken halten. „Seiner Familie gilt unsere herzliche Anteilnahme“, heißt es im Nachruf der Besamungsstation Greifenberg.