Wettbewerb

Gute Leistungen beim Berufswettbewerb im Ostallgäu

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am Montag, 18.02.2019 - 09:04

Zum Kreisentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend 2019 an der Berufsschule Marktoberdorf traten 46 landwirtschaftliche Auszubildende aus dem 2. und 3. Berufsschuljahr an.

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Marktoberdorf/Lks. Ostallgäu Die zwei Erstplatzierten, Christian Lebermann aus Unterthingau und Kilian Hartmann aus Ob vertreten das Ostallgäu beim Bezirksentscheid im Juni.

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Die Prüfungsfragen zum Allgemeinwissen flossen mit maximal 10 % in die Gesamtbewertung mit ein, die berufstheoretischen Fragen mit höchstens 20 %. Im Bereich Vortrag/Präsentation konnten die angehenden Landwirtinnen und Landwirte entweder ihren Ausbildungs- bzw. Praxisbetrieb vorstellen oder über das Thema „Welche Vor- oder Nachteile haben Auszubildende, die auf dem Betrieb wohnen“. Neben dem Inhalt des Vortrages wurden die Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Abschluss bewertet. Aber auch die richtige Anrede, ein sicheres Auftreten sowie Gestik und Redeweise flossen in die Beurteilung mit ein. Dass auch mit einer komplett freien Rede eine hohe Punktzahl erreicht werden kann, zeigte dabei Carolin Wagemann. Die 20-Jährige aus Nordrhein-Westfalen war neu an die Marktoberdorfer Berufsschule gekommen und machte den Berufswettbewerb spontan mit. Da sie auch bei ihrem Ausbildungsbetrieb erst vor Kurzem angefangen hatte, stellte sie den eigenen Gemischtbetrieb in der Nähe von Osnabrück vor und erreichte damit 98 von 100 möglichen Punkten.

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Die Aufgabenstellung im praktischen Teil des Wettbewerbs war die Fertigung eines Flaschenöffners aus einer Schraube und einer großen Mutter. Bewertet wurde dabei die richtige Werkzeugauswahl, eine sinnvolle Reihenfolge der Arbeitsgänge, Sicherheit und Ordnung am Arbeitsplatz sowie die Funktionstüchtigkeit. Während die einen in der Metallwerkstatt der Schule bohrten und feilten, versuchten andere 20 verschiedene Sämereien, Futtermittel und Werkstoffe zu bestimmen. Dabei wurden nicht nur Augen und Hände, sondern oft auch die Nase zu Hilfe genommen.

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Bei der Siegerehrung lobte Kreisobmann Josef Nadler die hohe Motivation der teilnehmenden Auszubildenden. „Die Landwirtschaft steht mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit, ihr werdet sie in Zukunft präsentieren“, machte er den jungen Leuten deutlich. Das Kräftemessen im Berufswettbewerb gehöre zur Ausbildung und sei zudem eine gute praktische Übung für später, „denn auch auf unseren Höfen müssen wir uns jeden Tag dem Wettbewerb stellen“, so Nadler.

Thomas Kölbl, BBV-Geschäftsführer, bedankte sich bei Oberstudienrätin und Schulleiterin Ulrike Devries für die Bereitschaft der Berufsschule, die Räumlichkeiten für den Wettbewerb nutzen zu dürfen. Sein Dank galt auch den Lehrern für die gute Zusammenarbeit und den Landwirtschaftsmeistern, die sich als Prüfer zur Verfügung gestellt hatten. Gefreut haben sich die Auszubildenden dann zum Schluss über den Geschenktisch mit Gutscheinen und zahlreichen Sachspenden, von dem sie sich am Ende der Siegerehrung bedienen durften. MS