Advent

Entspannung pur

Weihnacht
Margarete Schreyer
am Mittwoch, 18.12.2019 - 10:19

Adventsfeiern der BBV Landfrauen im Ostallgäu.

Apfeltrang/Wald - Entspannung pur waren im Dezember die Adventsnachmittage für die Landfrauen im Ostallgäu. Mit ihrem neuen Konzept ist es der Landfrauenvorstandschaft des BBV gelungen, die Bäuerinnen für ein paar Stunden aus dem stressigen Alltag zu holen. Statt den üblichen Vorträgen lasen in diesem Jahr Persönlichkeiten aus dem Landkreis Weihnachtsgeschichten. Bei Kaffee und Kuchen wurde dann gemeinsam gesungen und musiziert, auch für Gespräche untereinander war genug Zeit. „Das war heuer richtig schön“, war dann auch die einhellige Meinung der Besucherinnen am Ende der Nachmittage.

Bei der Feier in der gemütlichen Stube des Gasthauses Hubertus in Apfeltrang las Dr. Paul Dosch, Amtsleiter des AELF Kaufbeuren, seine Lieblingsadventsgeschichten. Ob die berührende Geschichte der beiden Weihnachtsesel, bei der sich der Autor Max Bollinger mal nachdenklich und mal fröhlich dem Kern von Weihnachten nähert oder bei der kurzen Episode mit überraschendem Ausgang „Können Engel fliegen“, bot Dosch den Frauen Besinnliches und Lustiges. Auch ein Wunschzettel in Reimform amüsierte die Bäuerinnen und zeigte Parallelen zu den eigenen Familienmitgliedern auf.

Eine Woche später lud Kreisbäuerin Karina Fischer zu einem Adventsnachmittag in die Walder Käskucha ein. Hier trug Landrätin Maria Rita Zinnecker ihre liebsten Adventsgeschichten vor. Die erste Erzählung beschrieb, wie das Christkind den verlorenen Zauber der Weihnachtszeit mit dem Kerzenlicht zurück brachte, „das Weihnachtslicht brennt seitdem in jeder Kerze“, lautete die Botschaft.

Im Dialekt las die Landkreischefin die „Ostallgäuer Josefs Legende“. Viel zu lachen gab es bei den Geschichten vom „Laibla backen“, einer Verwechslung von Dankesschreiben oder dem Brief ans Christkind vom kleinen Maxl, in dem dieser köstlich die Ereignisse am Schlachttag der Fünf-Zentner-Sau Elisabeth beschrieb.

Für vorweihnachtliche Stimmung sorgten die Musikantinnen aus den eigenen Reihen: Simone Haug, Renate Hämmerle, Fanny Schuster und Bianca Fischer mit Gitarre und Flöten.

Zudem hatten die Vorstandsdamen für alle Besucherinnen ein kleines Geschenk gebastelt. Dass die Landfrauen ihr Herz auf dem rechten Fleck haben, zeigte sich schließlich auch an der Spendenbereitschaft für die Betroffenen der Gasexplosion in Rettenbach im vergangenen Sommer.