Erfolg

Einzelne Stämme bis zu 5000 Euro

MN-Submission-MA-2.2.
Michael Ammich
am Freitag, 12.02.2021 - 10:25

Mit 60 Bietern wurde bei der Wertholzsubmission bei Leipheim ein neuer Rekord erzielt. 1290 Einzelstämme lagen aus.

Gerade wenn die Holzpreise wenig erfreulich sind, bietet die Wertholzsubmission eine willkommene Gelegenheit, die Habenseite auf dem Forstbetriebskonto aufzustocken. Auf der 24. gemeinsamen Wertholzsubmission der Forstbetriebsgemeinschaften Günzburg-Krumbach und Neu-Ulm waren Umsätze von 3000 bis fast 5000 € für Stämme mit einem Volumen zischen 2,6 und 5,9 fm keine Seltenheit. Bis zum 27. Januar konnten die Bieter aus dem In- und Ausland ihre Angebote abgeben.

Mit 60 Bietern wurde heuer ein neuer Rekord erreicht, teilt der Geschäftsführer der FBG Neu-Ulm, Michael Kölbl, mit. Sie kamen aus Deutschland, Österreich und Frankreich auf den Submissionsplatz bei Leipheim, um die wertvollen Hölzer zu inspizieren. Dort lagen 1290 Einzelstämme mit einem Gesamtvolumen von 1901,51 fm Erst- und Zweitlängen. Lediglich für 22 Stämme mit insgesamt 16,31 fm gab es kein Gebot. „Diese werden aber noch im Nachverkauf abgesetzt“, erklärt Kölbl.

Nettoumsatz von 598.659 € erzielt

Unter den Holzanbietern befanden sich auch heuer neben den beiden veranstaltenden Forstbetriebsgemeinschaften die Bayerischen Staatsforsten mit ihren Betrieben in Weißenhorn und Zusmarshausen, die FBGen Augsburg-Nord, Augsburg-West, Dillingen, Friedberg und Mindelheim, die Waldbesitzervereinigungen Aichach und Landsberg, die Stadt Augsburg, die Fürstlich Fuggersche und die von Lotzbecksche Forstverwaltung. Alle zusammen erzielten mit ihren Werthölzern einen Nettoumsatz von 598.659 €.

Aufgeboten waren 23 fm Bergahorn, 229 fm Lärche, 556 fm Eiche, 75 fm Douglasie, 10 fm Buche, 66 fm Fichte, 13 fm Kiefer, 619 fm Esche, 9 fm Tanne, 6 fm Erle, 16 fm Kirsche, 48 fm Ulme, 27 fm Roteiche sowie einige Festmeter an sonstigen Laub- und Nadelhölzern wie Birke, Linde, Hainbuche, Spitzahorn und Walnuss. Die höchsten Festmeterpreise erzielten eine Eiche (2,77 fm) aus der FBG Dillingen mit 1379 €, eine Lärche (3,17 fm) aus dem Staatsforstbetrieb Weißenhorn mit 1080 € und eine weitere Eiche (2,45 fm) aus der FBG Dillingen mit 1069 €.
Die umsatzstärksten Einzelstämme waren eine Eiche mit 4,81 fm aus der WBV Aichach zu 4752 €, eine Ulme mit 5,50 fm aus der FBG Dillingen zu 4444 € und eine Ulme mit 5,65 fm ebenfalls aus der FBG Dillingen zu 4283 €. Von den sechs wertvollsten Einzelstämmen kamen fünf – vier Ulmen und eine Eiche - aus der FBG Dillingen. Die Festmeterdurchschnittspreise bewegten sich für die Kiefer bei 175 – 198 €, für die Douglasie bei 150 – 290 €, für die Roteiche bei 158 – 293 €, die Eiche bei 385 –529 €, die Lärche bei 253 – 543 € und für die Esche bei 159 – 229 €.