Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Messe

Aiwanger lockte die Besucher an

Helmut Süß
Helmut Süß
am Montag, 02.05.2022 - 12:48

Die Agrarschau Allgäu 2022 war sehr gut besucht. Ein Besuchermagnet war auch Festredner und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

A-1-Aiwanger-Besucher-Zelt

Nach Wegfall der 3G-Beschränkungen konnten die Landwirtsfamilien aus dem Allgäu und weiteren Regionen heuer vor oder nach einem Rundgang über die Fachausstellung wieder das Bier- und Käsezelt aufsuchen und so den Tag gesellig ausklingen lassen. Ein Besuchermagnet dort war sicherlich der Festredner, Minister Hubert Aianger.

Laut Aiwanger hat die Landwirtschaft im Allgäu einen hohen Stellenwert. Landwirte seien nicht nur systemrelevant, sondern lebenswichtig. Er verwies dabei auf die Sicherstellung der Ernährung. Auch Gülle bzw. deren bodennahe Ausbringung beschäftige nicht nur die Grünlandbauern. Aiwanger will sich dafür einsetzen, dass am Spitalhof die Gülle-Versuche mit Breitverteiler im Vergleich zu den Schleppschuhverteilern fair, urteilsfrei und vor allem praxisnah noch einmal aufgegriffen werden.

Landwirte entlasten

Z-Besucher-allgemein

Zudem bezog sich Aiwanger in seiner Funktion als Energieminister auch auf Energiethemen. Er wolle sich dafür einsetzen, dass Landwirte bei den sehr hohen Energiepreisen entlastet werden, zum Beispiel durch eine geringere Agrardieselbesteuerung.

Zudem solle das Potenzial der Biogasanlagen ausgeschöpft werden und diverse Deckelungen sollen wegfallen: „Wir brauchen Holz als lokalen Energieträger“, meint Aiwanger. „Holz bringt Versorgungssicherheit, es ist wichtiger denn je.

Auch als Baustoff muss Holz besser genutzt werden.“ Dabei fordert er einen fairen Holzmarkt. „Insgesamt brauchen wir eine Vielfalt an lokalen Energieträgern für die Selbstversorgung. Dadurch bleibt auch das Geld im Land.“

Rund 370 internationale Aussteller präsentierten ihre Produkte.