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Ausbildung

Abschlüsse von besonderer Bedeutung

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Redaktion Wochenblatt
am Montag, 22.08.2022 - 15:26

Für eine wichtige Aufgabe im Land: 89 junge Frauen und Männer im Beruf Landwirt in Altusried freigesprochen.

Schulabschluss

Knapp 100 junge Landwirtinnen und Landwirte aus den Landkreisen Oberallgäu, Ostallgäu und Lindau sowie den kreisfreien Städten Kempten und Kaufbeuren wurden auf der Freilichtbühne Altusried freigesprochen.

"Werdet erfolgreiche und verantwortungsbewusste Bäuerinnen und Bauern, damit dieser Berufsstand weiterhin seine ganz besonders wichtige Aufgabe für unser Land erfüllen kann. In den vergangenen Monaten dürfte es dem einen oder anderen wieder bewusst geworden sein, wie wichtig unsere Bäuerinnen und Bauern sind. Lasst euch nicht drausbringen“, richtete sich der Behördenleiter des AELF Kempten, Dr. Alois Kling, an die frisch ausgebildeten Landwirte.

89 von 97 Prüfungsteilnehmern nahmen von Hans Hofer, dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, die Abschlüsse entgegen. Die Durchschnittsnote lag bei 2,66 und verbesserte sich somit leicht zum Vorjahr mit 2,80. Die Besten bei der Abschlussprüfung: Sonja Hörmann, Sulzberg (1,24); Stefan Lang, Betzigau (1,24); Henrike Wagner, Scheidegg (1,27); Michael Köpfle, Westendorf (1,34); Gregor Rasch, Stiefenhofen (1,44); Andreas Immler, Obergünzburg (1,46); Maximilian Eggensberger, Füssen (1,49); Armin Schmölz, Seeg (1,49); Moritz Hartmann, Ottobeuren (1,52); Julia Holderied, Betzigau 1,54.

Hofer betonte, dass es die Absolventen nicht leicht gehabt hätten. „Die gesamte Ausbildungszeit war von Corona geprägt“, sagte er laut einer Mitteilung des AELF Kempten.

Die Ausbildungsberater Christian Schupp und Manuel Spaun lobten in ihrem Rückblick auf das Ausbildungsjahr die gute Zusammenarbeit zwischen dem Amt Kempten und dem Amt Kaufbeuren. Schupp und Spaun zeichneten die besten Berufsabschlüsse und Berichtshefte aus.

Die Leiterin der Berufsschule Marktoberdorf, Ulrike Devries, betonte: „Durch ihren Berufsabschluss haben Sie eine gute Basis für ein unabhängiges und selbstbewusstes Leben. Sie alle sind jetzt hervorragend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben. Das duale System der Berufsausbildung mit den beiden Lernorten Ausbildungsbetrieb und Berufsschule genießt überall auf der Welt höchstes Ansehen.“

Engagement für die Ausbildung: Der Kemptener Behördenleiter Dr. Alois Kling bedankte sich bei dem scheidenden Leiter der Berufsschule III Hans Etzler (r.) für dessen Einsatz.

Berufsschulleiter Hans Etzler betonte: „Mit Distanzunterricht und Wechselunterricht hattet ihr zwei Jahre lang denkbar schlechte Rahmenbedingungen für eure Ausbildung zum Landwirt. Aus diesem Grund sind die erzielten Abschlüsse von besonderer Bedeutung.“

In seinem Schlusswort verabschiedete Dr. Alois Kling den scheidenden Berufsschulleiter Hans Etzler: „Das ist heute deine letzte Berufsabschlussfeier. Du hast dich mit großem Engagement und Empathie für den Bauernstand eingebracht. Dafür danken wir dir.“