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Schweinekontrollring

SKR Rottenburg ist Spitze in der Region

Schwein
Helga Gebendorfer
am Dienstag, 28.04.2020 - 09:21

„Unser Basisring kann sich sehen lassen“, meinte Vorsitzender Thomas Schindlbeck bei der Jahreshauptversammlung des Schweinekontrollrings Rottenburg (SKR) im Gasthaus Pichlmeier in Schmatzhausen.

Schmatzhausen/Lks. Landshut Freilich bereiten den Schweinehaltern nach seiner Auskunft derzeit eine Reihe von Entwicklungen große Sorgen, wie Düngeverordnung, Kastration, Schwanzkupieren und drohende Afrikanische Schweinepest.

Bestechende Leistungsergebnisse

„Der Rottenburger Ring ist wirklich Spitze innerhalb vom Fleischerzeugerring Landshut (FER)“, bestätigte Ringberater Franz Wilsch, der die Leistungsergebnisse des FER vorstellte. Demnach umfasste die Leistungskontrolle 92 Betriebe mit 272 171 abgeschlossenen Tieren, was 2958 Tiere pro Betrieb und einem Anteil am FER von 21 % entspricht.

Sowohl die täglichen Zunahmen mit 819 g als auch die Direktkosten freien Leistungen mit 31,10 € liegen über dem Durchschnittsniveau vom FER. Künftige Themen in der Ringarbeit werden Fütterung, Gesundheit, Management, gesetzliche Vorgaben und neue Ställe sein.

Schwierige und spannende Zeit

„Wir durchleben eine schwierige und spannende Zeit – aber auch mit einer Chance für Weiterentwicklung“, machte Reinhard Menzel, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut, deutlich. Es gelte, Fortschritte in allen Themenbereichen zu erreichen, um die Wertschätzung und Glaubwürdigkeit in der Gesellschaft zu erhöhen und der Landwirtschaft ein Gesicht zu geben. Doch auch Optimismus sei gefragt, denn: „Die Landwirtschaft wird nicht untergehen.“