Meisterprüfung

Oberpfälzer ist bester Mittelfranke

BLW
am Dienstag, 02.02.2021 - 12:24

Zumindest gilt das für die Meisterprüfungen in der Landwirtschaft. Stefan Fersch aus Fribertshofen im Landkreis Neumarkt legte mit einem Notendurchschnitt von 1,67 die beste Meisterprüfung in Mittelfranken ab.

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Und auch wenn es wegen der durch die Corona-Epidemie vorgegebenen Einschränkungen keine offizielle Übergabe der Meisterbriefe gab, so ist doch die Freude groß bei Stefan Fersch.

In sieben Prüfungsteilen hatte der junge Landwirt sein Wissen und Können unter Beweis stellen müssen. Dabei ging es nicht nur um produktionstechnische Fragen, sondern auch um die Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme, um die richtigen Weichen für die Zukunft eines landwirtschaftlichen Betriebes stellen zu können.

Wert auf Ausbildereignung und Mitarbeiterführung gelegt

Sehr viel Wert wurde auch auf Ausbildereignung und Mitarbeiterführung gelegt. Als Landwirtschaftsmeister muss Stefan Fersch in der Lage sein, junge Menschen fachlich und pädagogisch richtig zu unterweisen, zu motivieren und auf deren Belange einzugehen. Die Fortbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Fachschulen und den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Mittelfranken.

Das Sachgebiet „Ernährung, Bildung und Diversifizierung in der Land- und Hauswirtschaft“ der Regierung von Mittelfranken, als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz, hat zusammen mit dem Meisterprüfungsausschuss Mittelfranken das Gesamtergebnis der Prüfung festgestellt. Die Regierung von Mittelfranken gratuliert - auch im Namen des Meisterprüfungsausschusses und dessen Vorsitzenden Günther Engelhardt - sehr herzlich zur bestandenen Fortbildung und wünscht den Absolventen für die Zukunft viel Erfolg.