Ausbildung

Der Nachwuchs ist gesichert

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Gabriele Eichl
am Montag, 30.03.2020 - 09:05

29 neue landwirtschaftliche Meisterinnen und Meister in der Oberpfalz.

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Mit dem Meisterbrief haben 29 junge Frauen und Männer aus der Oberpfalz ihre landwirtschaftliche Ausbildung gekrönt. „Damit haben Sie die beste Ausbildung in Produktionstechnik, Betriebsführung und auch in Persönlichkeitsbildung erfahren“, sagte Regierungspräsident Axel Bartelt bei der Verleihung in der Weidener Max-Reger-Halle.
Zwei Jahre Lernen haben die jungen Hofnachfolger in ihre Fortbildung zur Meisterin und zum Meister in der Landwirtschaft investiert. Bartelt spricht von einer „verdienten Ernte“, als er zusammen mit dem Vorsitzenden des Meisterprüfungsausschusses Landwirtschaft, Stefan Graf, vor etwa 140 geladenen Gästen die Abschlusszeugnisse überreicht. „Der Meistertitel genießt in unserer Gesellschaft eine große Wertschätzung - und das völlig zurecht“, sagt Bartelt. „Denn Ihre Qualifikation ist ein untrügliches Zeugnis dafür, dass Sie bestens vorbereitet sind auf die Führung Ihres landwirtschaftlichen Unternehmens.“
Inhalte der Fortbildung zum Landwirtschaftsmeister sind neben einer praktischen Meisterarbeit in Produktionstechnik die Prüfung des eigenen Betriebs auf Wirtschaftlichkeit, die Bewertung von betrieblichen Entwicklungsmöglichkeiten und deren Umsetzung, aber auch die Aneignung pädagogischer Fähigkeiten zur Ausbildung junger Menschen.

Wie kann man sich die Zukunft vorstellen?

Von der Zukunft und wie junge Landwirte sich diese vorstellen, handelte die Festrede des Leitenden Ministerialrats im Landwirtschaftsministerium, Anton Dippold.
Die besten sechs Absolventen erhielten von Ministerialrat Dr. Michael Karrer, Leiter des Bildungsreferats im Landwirtschaftsministerium, den Meisterpreis der Staatsregierung in Form einer Medaille. Die sechs Besten sind Manuel Meier, Lena Enders, Johannes Frank, Florian Graml, Andreas Lehner und Stefan Liegl. Manuel Meier aus Teunz im Landkreis Schwandorf wiederum ist der Beste der Besten; er beschrieb Höhen und Tiefen der zurückliegenden zwei Jahre auf dem Weg zum Meister seines Fachs.

Goldener Meisterbrief für Berthold Wegmann

Mit dem Goldenen Meisterbrief der Arbeitsgemeinschaft der Meisterinnen und Meister im Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (AGM) wurde heuer Berthold Wegmann aus Pullenreuth im Landkreis Tirschenreuth ausgezeichnet. Voraussetzung für diese Ehrung ist, dass man 25 Jahre Landwirtschaftsmeister ist und selbst mindestens zehn Praktikanten oder Lehrlinge ausgebildet hat.
Im Rahmen der Meisterfeier verabschiedete der Regierungspräsident den langjährigen Vorsitzenden Hans Scharbauer, der fast 40 Jahre Meister mit ausgebildet und 16 Jahre den Prüfungsausschuss geleitet hat.

Die Meisterinnen und Meister

Landkreis Amberg-Sulzbach: Manuel Lutter (Kastl)

Lks. Cham: Stefan Bauer (Runding), Fabian Bielmeier (Waldmünchen), Alexander Dirnberger (Stamsried), Johannes Frank (Roding), Stefan Liegl (Waldmünchen), Markus Macht (Weiding), Andreas Mühlbauer (Eschlkam), Alois Multerer (Neukirchen b. Hl. Blut), Maximilian Preis (Schorndorf), Christoph Steinkirchner (Schorndorf), David Zwicknagl (Rötz), Josef Schinabeck (Weiding)

Lks. Neustadt-Weiden: Simon Beer (Prik), Andreas Lehner (Schlammersdorf), Johannes Meierhöfer (Floß), Alexander Süß (Leuchtenberg)

Lks. Regensburg: Andreas Adlhoch (Brennberg), Florian Graml (Samberg)

Lks. Schwandorf: Manuel Meier (Teunz)

Lks. Tirschenreuth: Lena Enders (Tirschenreuth), Lukas Haberkorn (Leonberg), Benedikt Höcherl (Mähring), Veronika Kost (Plößberg), Johannes Laugwitz (Mitterteich), Andreas Robl (Wiesau), Sebastian Schiml (Wiesau), Lukas Vogl-Meyer (Kemnath), Jonas Zölch (Tirschenreuth).

Staatspreiese für besonders gute Leistungen erhielten Lena Enders, Johannes Frank, Florian Graml, Andreas Lehner, Stefan Liegl und Manuel Meier. GK