Versammlung

Landwirte bieten sichere Versorgung

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Gerd Kreibich
am Dienstag, 14.07.2020 - 09:20

Erste Präsenz-Tagung des BBV Oberpfalz seit dem Beginn der Coronakrise.

Zur ersten gemeinsam Präsenzveranstaltung nach dem Corona Lockdown begrüßten die beiden Spitzenvertreter des BBV-Bezirksverbandes Oberpfalz, Bezirksbäuerin Rita Blümel und Präsident Josef Wutz die Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes aus den Landkreisen der Oberpfalz. Der Schwerpunkt der Tagung lag diesmal auf der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins „Unsere Bayerischen Bauern.

Schwerpunkt auf die Regionalität setzen

Eva-Maria Haas, die die Geschäfte des Vereins führt, stellte die aktuellen Schwerpunkte der Öffentlichkeitskampagnen vor. „Die Corona-Krise hat uns allen wieder vor Augen geführt, wie wichtig regionale Lebensmittel sind“, so Haas. Deshalb soll in den nächsten Wochen und Monaten unser Augenmerk auch auf das Thema „Regionale Versorgungssicherheit“ gelenkt werden.

Dabei setzt der Verein coronabedingt nun verstärkt auf Radiospots, Social Media, Kochvideos, aber auch auf Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie U-Bahn oder Busse, anstatt auf Hoffeste, die leider nicht stattfinden könnten. Die Botschaft der bayerischen Bauern „Wir sind für euch da“ sei besonders jetztwichtig und richtig.

Weitere Themen der Bezirksversammlung waren die Corona-Ausbrüche bei Tönnies und die Auswirkungen auf den Fleischmarkt. „Auch die anderen Märkte, wie der Milchmarkt, sind sehr stark durch die Pandemie in Mitleidenschaft gezogen“, so Wutz.

Außerdem gäbe es vom Holzmarkt gibt es aufgrund der Kalamitäten in den letzten Jahren nicht sehr viel Gutes zu berichten. „Die Aufarbeitung der Kalamitätsflächen kommt teurer, als der Verkauf der Stämme einbringt“, so der Oberpfälzer BBV-Präsident.

Projektwochen zur Alltagskompetenz

Rita Blümel gab den aktuellen Stand bzgl. der Projektwochen „Alltagskompetenz an bayerischen Schulen“ bekannt. „Es ist wirklich ein ermutigendes Zeichen, wie viele landwirtschaftliche Betriebe sich bereit erklärt haben, bei den Projektwochen mitzumachen“, so die Bezirksbäuerin.

Jetzt müsse sichergestellt werden, dass die Betriebe sich gut auf die Aktionen vorbereiten und das Angebot von den Schulen abgerufen wird, so Blümel: „Hier sind wir gefordert, um den guten Ansatz zum Erfolg zu führen und nicht anderen Aktivisten das Feld zu überlassen.“