Bayerischer Bauernverband

Ein Haus aus Holz wird neue Heimat

Cham-Neubau_gk
Florian Zach
am Montag, 15.06.2020 - 10:58

Der Bauernverband Cham feiert Richtfest für ansehnlichen Bürogebäude-Neubau.

Beim Bayerischen Bauernverband im Landkreis Cham werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Und diese Schatten sind ziemlich lang, zumal sie vom Büro-Neubau der Chamer Geschäftsstelle in der Badstraße stammen. Nun feierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BBV das Richtfest ihres neuen Bürogebäudes.

Schon im nächsten Jahr soll umgezogen werden

Der neue Chamer Bürgermeister Martin Stoiber und Landrat Franz Löffler gaben sich die Ehre. Coronabedingt verzichtete der BBV auf eine große Feier. Doch Franz Kerscher, Geschäftsführer der Chamer Geschäftsstelle, verwies bereits auf einen Tag der offenen Tür nach dem Umzug ins neue Gebäude: „Dann können wir hoffentlich schon alle zusammen feiern.“
Bereits zu Beginn des nächsten Jahres steht für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller BBV-Servicebereiche in Cham der Umzug in die neuen Büros an. Dann geht es von der Johann-Brunner-Straße in die Badstraße.
Der Neubau befindet sich in erster Uferlinie zum Fluss Regen und gleichauf mit dem Technologie Campus und der ebenfalls erst kürzlich fertiggestellten Berufsschule.

Der ökologische Aspekt steht im Vordergrund

„Der ökologische Aspekt stand bei der Planung des neuen Gebäudes im Vordergrund“, sagte Kreisobmann Josef Wutz über den Neubau. „Das Gebäude entstand in Holzbauweise in Form eines Passivhauses mit einem Energieverbrauch von unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Für die Beheizung im Winter und die Kühlung im Sommer wird eine Wärmepumpe mit einer Erdsondenanlage sorgen“, so Wutz weiter.
Im Inneren des Verwaltungsbaus werden Holzmaterialien dominieren, zudem soll eine Akustikdecke die Raumatmosphäre verbessern. Insgesamt entsteht eine Nutzfläche von etwas weniger als 2000 m2 sowie eine Außenanlage. Als Generalunternehmer verantwortet Stefan Zisler den Bau der neuen Geschäftsstelle.

Schön, dass der BBVin der Stadt bleibt

Bürgermeister Stoiber begrüßte, dass der BBV mit seiner Geschäftsstelle dem Stadtgebiet erhalten bleibt, nachdem in der Planungsphase auch andere Standorte zur Diskussion standen. Zudem stellte er die Bedeutung der Bäuerinnen und Bauern mit ihren Betrieben für die regionale Wirtschaft und die Lebensmittelversorgung heraus.