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Seuchen

Geflügelpest: Überwachungszone in drei Landkreisen in Niederbayern

Geflügel
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Gerd Kreibich
am Dienstag, 15.11.2022 - 17:24

Nach einem Ausbruch der Geflügelpest in der Ortschaft Schalkham im Kreis Landshut umfasst die amtlich vorgeschriebene Überwachungszone drei Landkreise, neben Landshut sind dies Rottal-Inn und Landau.

Landshut - Ausschlaggebend für diese Ausweitung der Zonen mit den entsprechenden Folgen für alle Geflügelhalter ist die Lage des Ortes Schalkham: um den dort entdeckten Seuchenbestand wurde Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern, außerdem eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern festgelegt, die Überwachungszone betrifft deshalb auch Rottal-Inn und Dingolfing-Landau.

Biohygienemaßnahmen einhalten

Seit Sonntag, 13. November, 0 Uhr gelten in diesen Zonen die üblichen Regelungen. Dazu zählen unter anderem eine Anzeige- und Aufstallungspflicht, ein Verbringungsverbot für Vögel, Geflügelfleisch und Eier sowie innerhalb der Schutzzone auch Beförderungsverbote. „Alle diese Maßnahmen bleiben bis auf Weiteres in Kraft“, erklärte Mathias Kempf, Sprecher des Landratsamtes in Pfarrkirchen auf Anfrage des Wochenblattes und er richtete in diesem Zusammenhang auch einen eindringlichen Appell an alle Geflügelhalter, diese Maßgaben einzuhalten.

So solle strikt zwischen Straßen- und Stallkleidung getrennt werden, „Stall und Auslauf bitte nur in der betriebseigenen Schutzkleidung betreten“, mahnt Kempf. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, die mit Geflügel in Berührung kommen können, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden.