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Karpfhamer Fest

Für Kaniber gibt es "kein Bayern ohne Bauern"

KArpfhamer Fest
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Externer Autor
am Dienstag, 06.09.2022 - 09:45

In einem Rundumschlag nahm sich Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auf dem Karpfhamer Fest den politischen Gegner vor und zeigt ein großes Herz für die Anliegen der Landwirte. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte der vlf in die Hacklberger Hütt’n.

Karpfhamer Fest

Karpfham/Lks. Passau - Die Hütt`n war voll und die Stimmung aufgekratzt. Damit herrschten beste Voraussetzungen für eine zünftige Rede unter Bierzeltatmosphäre. Und Kaniber wusste das Momentum für sich zu nutzen. Das dürfte wohl auch am Motto „kein Bayern ohne Bauern – die Krisen von heute bewältigen“ gelegen haben.

Auf der Agenda von Kanibers Rede stand die Forderung nach mehr Wertschätzung für die wichtigen Leistungen der Bauern, wozu sie die Sicherung der Lebensmittelversorgung sowie den Erhalt der Natur bis hin zu den Potenzialen für Biodiversität und Energiegewinnung nannte. Eine klare Position bezog sie zur Nutzung von Stilllegungsflächen. In Krisenzeiten sei der Produktion von Lebensmittelproduktion der Vorrang zu geben.

Ideologisch geprägte Diskussionsform von Özdemir

Und natürlich gab es kräftige Angriffe gegen den politischen Gegner. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir warf sie eine „ideologisch geprägte Diskussionsform“ und unzureichende Maßnahmen vor. Bei Düngemittelverordnung und Tierwohlgesetz habe er die Interessen der Landwirtschaft und ihre Leistungen missachtet.

Die Bayerische Staatsregierung macht hier aus Sicht von Kaniber vieles besser. Die Ministerin stellte vor allem die Unterstützung für die Bauern durch den bayerischen Staat heraus und versprach, sich weiter in Berlin und Brüssel mit aller Kraft voll für die bayerische Landwirtschaft einzusetzen.

Das Bekenntnis der Ministerin, dass Bayern und seine Bauern zusammengehören wie Karpfham und die Landwirtschaft stieß erwartungsgemäß auf Beifall unter den Bauern. Nach 45 Minuten gab es noch einmal eine klare Ansage: „Bayern und seine Wirtschaftskraft müssen erhalten bleiben zum Wohle der Menschen“. Den Schlussakkord bildete dann die Bayernhymne.