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Jubiläum

70 Jahre KLJB

Markus Bauer
am Dienstag, 17.12.2019 - 09:53

Die KLJB im Bistum Regensburg feiert 70-jähriges Jubiläum. Der Bischof kommt als Gast.

Jubiläum

Barbing/Lks. Regensburg - Mit einem Festgottesdienst sowie einem Galaabend feierte die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Regensburg ihr 70-jähriges Jubiläum. Beim „Couchgeflüster“ zu den Buchstaben K-L-J-B wurden die Bezüge zu Glauben, zur Landwirtschaft und zur Jugend in den einzelnen Generationen deutlich.

Viele KLJB-Mitglieder von einst und jetzt hatten sich in der Pfarrkirche St. Martin zum Gottesdienst eingefunden. KLJB-Diözesanseelsorger Udo Klösel begrüßte die Gäste. „Seit 70 Jahren bewegen Jugendliche aufgrund ihres Glaubens das Land sowie das religiöse und kulturelle Leben in ihren Orten und Regionen. Das sind 70 Jahre Licht im Glauben in unserem Bistum“, bemerkte der Diözesanseelsorger.

Es sei für ihn „eine große Freude und Ehre, heute in dieser Gemeinde das Jubiläum 70 Jahre Gründung der KLJB zu feiern“, freute sich Bischof Voderholzer in seiner Begrüßung. Das Jubiläum bedeute 70 Jahre Orientierung an Christus, Engagement für die Welt und im Ort, Zusammenhalt und Gemeinschaft. In seiner Predigt dankte Bischof Voderholzer allen, „die Verantwortung getragen haben und tragen.

Zum Galaabend im Restaurant „Barbinger“ hießen die Diözesanvorsitzenden Stefanie Stier und Franz Wacker die Gäste willkommen. Moderiert vom Landesvorsitzenden Benedikt Brandstetter standen beim „Couchgeflüster“ die Aspekte „Katholisch“, „Land“, „Jugend“ und „Bewegung“ im Fokus.

Das Religiöse beleuchteten die früher auf verschiedenen Ebenen tätigen KLJB-Seelsorger Bernhard Piendl, Holger Kruschina, Reinhard Röhrner sowie der jetzige Diözesanvorsitzende Nikolas Süß. Einig waren sie sich, dass es zu den Aufgaben der KLJB gehöre, „das Katholische als Hintergrundfläche lebendig zu halten.“

Den Aspekt „Land“ bzw. „Landwirtschaft“ diskutierten Anna Sorgenfrei (KLJB-Kreisverband Schwandorf), die Regensburger Kreis- und Oberpfälzer Bezirksbäuerin Rita Blümel, der KLJB-Landesvorsitzende Stefan Gerstl und der Diözesanvorsitzende Johannes Thöne. „Ich säße nicht da, wenn ich nicht in der Landjugend groß geworden wäre“, betonte Blümel. Bei der Arbeit der Landfrauen habe sie sich stark an der KLJB orientiert.

Den Aspekt „Jugend“ beleuchteten junggebliebene, ehemalige KLJB-Funktionäre: Ignaz Ganslmeier, Christine Pankoff, Helmut Brunner und Max Hastreiter. Die Begegnung mit Gleichaltrigen, Beschäftigung mit ähnlichen Themen oder turbulente Zeiten (WAA) seien wesentliche Gründe zur Mitwirkung gewesen. Der frühere bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, ebenfalls KLJB-Vorsitzender von der Orts- bis zur Diözesanebene, bezeichnete die KLJB als „Lebensschule“.

Beim Buchstaben „B“ für „Bewegung“ stellten sich alle anwesenden Diözesanfunktionäre vor die Bühne.