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Landwirtschaftskammer

Wiederwahl: Diese Ziele hat Moosbrugger als Kammerpräsident

Josef koch
Josef Koch
am Donnerstag, 09.06.2022 - 11:37

Josef Moosbruggers Wiederwahl erfolgte einstimmig. Auch Vizepräsidium wurde im Amt bestätigt.

Bei der konstituierenden Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) am Mittwoch (8.6.) wurde der amtierende Präsident, Josef Moosbrugger, einstimmig für eine weitere Funktionsperiode von vier Jahren wiedergewählt.

Er nannte als Ziel seiner künftigen Amtsperiode, echte Win-Win-Situationen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft zu schaffen. Tierwohl und Bauernwohl müssten dabei Hand in Hand gehen. Es gelte, einseitige Belastungen zu vermeiden und echte Nachhaltigkeit zu schaffen. „Auch bäuerliche Produktion und Versorgung mit Lebensmitteln, erneuerbarer Energie und Rohstoffen müssen wieder einen Wert haben und als Sicherheitsfaktor für die Zukunft verstanden und wertgeschätzt werden“, so der wiedergewählte LK-Präsident.

Nach dem Rücktritt von Agrarministerin Elisabeth Köstinger war Moosbrugger kurzzeitig als deren möglicher Nachfolger gehandelt. Er wies aber damals die Spekulationen zurück.

Wahlergebnis ist gute Basis für neue Amtsperiode

Der 55-jährige Dornbirner hat das Amt des LK-Präsidenten bereits seit 2018 inne und fungiert seit 1999 auch als LK Vorarlberg-Präsident. Moosbrugger bewirtschaftet mit seiner Familie einen Milchvieh-, Ackerbau- und Forstbetrieb in seiner Voralberger Heimat.

Als Vizepräsidenten bestätigt wurden außerdem Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, LK Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager und LK Steiermark-Präsident Franz Titschenbacher.

Nach Auffassung von Bauernbund-Präsident Georg Strasser beweist das „starke Wahlergebnis“ den Rückhalt aller Landeslandwirtschaftskammern. Mit diesem Vertrauen lasse sich auch in den kommenden Jahren gebündelt für die Anliegen und eine erfolgreiche Zukunft unserer Familienbetriebe kämpfen.  

Bundesagrarminister Norbert Totschnig sieht mit Josef Moosbrugger weiterhin einen erfahrenen Praktiker an der Spitze der Landwirtschaftskammer Österreich. Der Agrarminister schätzt ihn als harten, aber fairen Verhandler und vor allem als verlässlichen Experten mit Handschlagqualität.

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