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Unwetterschäden

Unwetter: Siebenschläfer bringt über 6 Millionen Euro Schaden

Josef koch
Josef Koch
am Dienstag, 28.06.2022 - 12:37

Die Unwetterwarnungen für den Siebenschläfertag trafen in Oberösterreich leider zu. Schäden auf 16.000 ha Acker- und Grünlandflächen.

Hagelschlossen_Molln_27062022.jpg

Erneut mussten Bauern in Oberösterreich schwere Unwetterschäden hinnehmen. Die für den Siebenschläfertag (27.6.) prognostizierten Unwetter wurden Wirklichkeit. So schädigten Starkniederschläge, Sturm und stellenweise golfballgroße Hagelschlossen ein weiteres Mal die Landwirtschaft in Oberösterreich, berichtet die Österreichische Hagelversicherung.

Besonders betroffen sind die Bezirke Kirchdorf, Steyr, Linz, Urfahr, Freistadt und Perg. Auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar wurden Ackerkulturen, Äpfel und das Grünland massiv geschädigt. „Unsere Landwirte haben es aufgrund der zunehmenden Wetterextreme, bedingt durch den Klimawandel, immer schwerer. Erst vor einer Woche wurde die Landwirtschaft in Oberösterreich von schweren Unwettern heimgesucht." so Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung, in einer ersten Bilanz.

Nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung ist durch das gestrige Ereignis mit einem Gesamtschaden von 6,5 Millionen Euro zu rechnen. Die Schadenserhebung hat laut Hagelversicherung unverzüglich begonnen, um eine rasche Abwicklung der Schadensfälle zu gewährleisten.

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