Bergbauern

Spitzenleistungen in der Rinderzucht Salzburg

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Gerhard Poschacher
am Mittwoch, 13.01.2021 - 14:35

Im Bundesland Salzburg mit einem hohen Anteil an Bergbauern und Grünlandflächen sind die Rinderzucht und Milchwirtschaft die wichtigsten Einkommensquellen

Der Strukturwandel in der österreichischen Milchwirtschaft setzt sich fort. Die Zahl der Milchlieferanten hat sich 2020 neuerlich um fast 4% auf 24.640 vermindert, während der Milchkuhbestand mit rund 523.000 Stück stabil blieb. Innerhalb der Landwirtschaft ist die Milchwirtschaft mit einem Produktionswert von etwa 1,4 Milliarden Euro ein bedeutender Produktionszweig.

Spitzenbetriebe mit beeindruckenden Leistungen

Im Bundesland Salzburg mit einem hohen Anteil an Bergbauern und Grünlandflächen sind die Rinderzucht und Milchwirtschaft die wichtigsten Einkommensquellen. In der Rinderzucht Salzburg sind 1672 Betriebe in der Milchleistungskontrolle erfasst. Dem Bericht über den Jahresabschluss 2020 ist zu entnehmen, dass die besten Herdendurchschnitte in Betrieben mit mindestens 3 Kühen von den Rassen Fleckvieh und Holstein erbracht wurden.

Im Fleckviehzuchtbetrieb Hans und Elisabeth Seber (Bramberg) wurde ein Herdendurchschnitt von 12.032 kg Milch erzielt, bei den Pinzgauern waren es 10.253 kg im Betrieb Claudia und Josef Ebner (Großarl). Der größte Herdendurchschnitt bei der Rasse Holstein wurde mit 12.056 kg im Betrieb Anton Kaserer (Wald/Pinzgau) ermittelt. Für die Rasse Jersey lag der Hof Hannes Klausner (Bramberg) mit 8777 kg Herdendurchschnitt an der Spitze, beim Braunvieh der Betrieb Elisabeth Hofer in Neukirchen mit 8168 kg.

Die durchschnittliche Milchleistung je Kuh und Jahr in Österreich wurde für das Jahr 2019 mit 7139 kg ermittelt.