Coronahilfen

Soforthilfe: Verlustersatz für Bodenhaltungs-Legehennen

Josef Koch
Josef Koch
am Mittwoch, 28.04.2021 - 18:16

In Österreich erhalten Legehennenhalter mit Bodenhaltung nun auch Verlustersatz. Anträge sind ab Mai zu stellen.

Bodenhaltung-Legehennen

Betriebe mit Bodenhaltungslegehennen können nun auch einen Verlustersatz erhalten. Das haben nach intensiven Bemühungen die Geflügelorganisationen sowie die EZG Frischei unter der Federführung der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Geflügelwirtschaft (ZAG) ausverhandelt. 
 
Der Verlustersatz für Legehennen wird ausschließlich für Bodenhaltungs-Legehennen – nicht für Freiland- und Biolegehennen – zuerkannt. Dies begründet sich laut ZAG darin, dass es in der Produktionsform Bodenhaltung durch Ausfall von Gastronomie und Tourismus zu massiven Absatzrückgängen kam und kommt. So müssen die Halter Überschusseier zu niedrigsten Preisen über die Ei-Aufschlagwerke vermarkten. Im Freiland- und Biosegment ist die Nachfrage seit Ausbruch der Corona Krise gestiegen.

Spätestens bis 15. Juni Antrag stellen

Basis für die Zuerkennung des Verlustersatzes bildet der Eipreis (EZG Notierung) und der von Futtermühlen an die AMA gemeldete Futterpreis für Legehennenfutter. Diese Ei- und Futterpreise bilden die Basis für die Entschädigungsbeträge, welche es laut aktuellen Informationen für Februar und März geben wird. 

Nachdem die Futterpreismeldungen für März 2021 erst in der ersten Maihälfte von der AMA veröffentlicht werden, wird eine Antragsstellung der betroffenen Betriebe über eAMA voraussichtlich ab Mitte Mai möglich sein. Laut aktuellem Stand ist dann die Antragsstellung bis spätestens 15. Juni durchzuführen, teilt die ZAG mit. 

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