Waldpflege

Probeliegen auf einer neu geschaffenen Liegefläche für Weiderinder

Elisabeth Kopp
am Donnerstag, 18.10.2018 - 09:54

Vom 7. bis 13. Oktober schwitzten und schufteten acht ÖsterreicherInnen und Deutsche freiwillig im Rahmen eines Bergwaldprojektes des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) auf der Farnkaseralm in Tirol.

Thumbnail

Zur Pflege der Weideflächen schleppten sie in ihrem Urlaub Steine und entfernten Büsche. Denn nach Almabtrieb muss die Wiese von Menschenhand nachbearbeitet werden. Steine in der Wiese erschweren den Kühen im Sommer das Leben und das Wachstum von Büschen verdrängt Bergblumen und Kräuter. „Almputzer waren seit jeher ein unverzichtbarer Bestandteil der Berglandschaft. Heutzutage, wo ‚schneller, weiter, höher‘ oft in den Vordergrund tritt, fehlen die Mittel, sei es Zeit oder helfende Hände“, weiß die Projektleiterin Lisa Loidolt. Alminger Robin Silberberger leitete das achtköpfige Laien-Team an, sodass die freiwillige Arbeit auch von Erfolg gekrönt ist. Bereits am ersten Tag bewegten sie 70 t Geröll. Der Erhalt von Almflächen ist wichtig: Die Wiesen sind essentiell für leckere Heumilch und Weiderindersteaks sowie ein seltener Lebensraum für Schmetterlinge und andere Insekten.