Fortbildung

Neue diplomierte Käsekenner

Maria Aichhorn Käsekennerin
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Externer Autor
am Freitag, 17.07.2020 - 08:13

Jugendliche lernen, wie sich die heimische Vielfalt am Geschmack unterscheidet.

Es ist nicht wurscht, was man lernt, auch nicht, wenn es Käse ist. Denn mit einer Ausbildung als „Diplomierter Käsekenner“ liegt man voll im Trend.

Das dachten sich auch 37 Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschulen Bruck und Winklhof und absolvierten kürzlich erfolgreich die Prüfung, zwölf davon mit Auszeichnung und acht mit gutem Erfolg.

Heimische Vielfalt im Mittelpunkt

Die Herstellung von Käse ist traditionell mit viel Handarbeit verbunden, sogar das Wetter und – so besagen Gerüchte – die Laune des Machers sorgen für Unterschiede.

Bei der Ausbildung lernt die Jugend aber nicht nur, wie man Käse herstellt. Im Mittelpunkt steht vor allem, wie man die heimische Vielfalt am Geschmack unterscheidet und wie man sowohl Wissen als auch das Gefühl für den Käse an die Feinschmecker weitervermittelt.

In der Prüfung zauberten die Prüflinge einen Servierteller samt Beigaben und Getränkeempfehlung. Im sensorischen Teil beantworteten sie mit Sehen, Tasten, Schmecken und Riechen Fragen zu Bestandteilen, Reife und von welchem Tier das Produkt stammt.

Die Ausbildung fand heuer zum dritten Mal statt. Insgesamt gab es bisher rund 130 Abschlüsse.