Agrarpolitik

Langer-Weninger wird Agrar-Landesrätin in Oberösterreich

Josef Koch
Josef Koch
am Freitag, 22.10.2021 - 07:26

Oberösterreichs Kammerpräsidentin Langer-Weninger will Agrarstandort in neuer Funktion weiter stärken.

Hiegelsberger-Langer-Weninger-Stelzer

Die Präsidentin der Landwirtschaftskammer (LK) Oberösterreich, Michaela Langer-Weniger, übernimmt mit 23. Oktober die Agrar- und Gemeindeagenden als Landesrätin. "Mein zentrales Ziel ist es, unser Bundesland als Agrarproduktionsstandort weiter zu stärken und die Landwirtschaft in ihrer gesamten Vielfalt bestmöglich zu unterstützen", erklärte Langer-Weninger zu ihrer Nominierung. Der bisherige Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger wird das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen, teilte Landeshauptmann Thomas Stelzer am Mittwoch 20.10.) nach der Sitzung des ÖVP-Parteivorstandes mit.

Neben der Sicherstellung von Direkt- und Ausgleichszahlungen geht es der bisherigenen Kammerpräsidentin Langer-Weninger vor allem darum, die Marktposition der bäuerlichen Familienbetriebe zu verbessern sowie für die unverzichtbare Arbeit der Bäuerinnen und Bauern mehr Wertschätzung und Anerkennung durch die Gesellschaft zu schaffen. In ihrer neuen Aufgabe als Agrarreferentin der OÖ Landesregierung will sie nach eigenen Angaben weiter auf die intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den bäuerlichen Funktionärinnen und Funktionären, der Landwirtschaftskammer und den agrarischen sowie forstlichen Verbänden und Organisationen setzen.

Sie wird ihre Funktion als Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ mit ihrer Bestellung zur Landesrätin am 23. Oktober zurücklegen. Bis zur Neuwahl des Präsidenten oder der Präsidentin bei der nächsten Vollversammlung am 10. Dezember wird LK-Vizepräsident Karl Grabmayr die Geschäfte im LK-Präsidium führen.

Mit Material von aiz
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Mögliche Nachfolger

Als Nachfolger sind unter anderem Franz Waldenberger, ehemaliger Bio Austria-Landesobmann und Bürgermeister der Gemeinde Pennewang (Bezirk Wels-Land) im Gespräch. Ebenso soll auch Landesbäuerin Johanna Haider in Frage kommen, sowie der derzeitige Vizepräsident Karl Grabmayr. Die Abstimmungsgespräche sollen übers Wochenende erfolgen, heißt es. Allerdings sind auch Stimmen zu hören, dass Waldenberger und Haider keine Chancen auf das Präsidentenamt eingeräumt werden.