Markt

Lagerhäuser fusionieren in Oberösterreich

Lagerhaus-Fusion_B
Agrarinformationszentrum (AIZ)
am Mittwoch, 15.07.2020 - 08:11

Neues Unternehmen mit 7700 Mitinhabern, 900 Mitarbeitern, über 60 Betriebsstätten und Umsatz von 290 Mio. € entsteht.

In Oberösterreich entsteht eine neue Lagerhaus-Genossenschaft: Durch die Fusion des Lagerhauses Urfahr und Umgebung mit dem Lagerhaus Innviertel-Traunviertel, der größten Lagerhaus-Genossenschaft des Bundeslandes, entsteht ein neues Unternehmen mit 7700 Mitinhabern, rund 900 Mitarbeitern, mehr als 60 Betriebsstätten und einem Umsatz von rund 290 Mio. €.

Eigenständigkeit abgesichert

Das Lagerhaus Urfahr und Umgebung mit der Zentrale in Ottensheim ist mit acht Filialen, knapp 90 Mitarbeitern, einem Umsatz von mehr als 32 Mio. € und einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote wirtschaftlich gut aufgestellt.

Die neue Partnerschaft sichert nun für die mehr als 1300 Mitinhaber die Eigenständigkeit im Lagerhaus-Verbund auch künftig ab.

„Die Verschmelzung wird es ermöglichen, Synergien zu nutzen, vor allem bei Einkauf, Logistik und Sachaufwand. Sie wird auch bedeutend dazu beitragen, weitere Ergebniszuwächse zu erzielen. Nicht zuletzt ist die Fusion auch von strategischer Bedeutung“, erklären die Obmänner Ludwig Hubauer (Innviertel-Traunviertel) und Martin Schurm (Urfahr und Umgebung).

In drei Sprengel gegliedert

Das Einzugsgebiet umfasst rund 188 000 Haushalte und gliedert sich in drei Sprengel, in denen die bisherigen Obmänner weiterhin eine wichtige Funktion übernehmen: Ludwig Hubauer (Innviertel), Georg Garstenauer (Traunviertel) und Martin Schurm (Urfahr und Umgebung) stellen als Sprengelobmänner wichtige Bindeglieder in den einzelnen Regionen dar. Gemeinsam mit den insgesamt 70 Delegierten sind sie auch Ansprechpartner für die jeweiligen Mitinhaber.

Sitz der Zentrale der Lagerhaus-Genossenschaft Innviertel-Traunviertel-Urfahr ist Geinberg, Gesamtobmann wird Ludwig Hubauer. Die operative Leitung liegt in Händen von Stefan Schamberger (1. Geschäftsführer), Josef Kainrad (2. Geschäftsführer) und Andreas Figerl (Geschäftsführer-Stellvertreter).

„Schon die Fusion Innviertel-Traunviertel vor zwei Jahren hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, um die großen Herausforderungen wie Strukturwandel, Digitalisierung und Marktschwankungen gut zu meistern. Die nunmehrige Verschmelzung ist ein weiterer Schritt, um im Sinne unserer vielen Mitinhaber für die Zukunft optimal gerüstet und wettbewerbsfähig zu sein“, erklärt Hubauer.