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Personalie

Johannes Rauch ist nun für Herkunftskennzeichnung verantwortlich

Josef koch
Josef Koch
am Mittwoch, 09.03.2022 - 08:43

Nach dem vorzeitigen Rücktritt von Konsumentenschutzminister Mückstein ruhen die Hoffnungen für dei Herkunftskennzeichnung auf dem Nachfolger.

Den langjährigen Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch (62) hat am Dienstag (8.3.) Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg als neuen Gesundheits- und Sozialminister angelobt. Er folgt auf Wolfgang Mückstein, der vergangene Woche zurückgetreten war. Zu Mittag erfolgte die Amtsübergabe, am Nachmittag stellte sich der neue Minister dem Nationalrat vor.

Die landwirtschaftliche Interessenvertretung erwartet vom neuen Gesundheitsminister vor allem, dass er die im Regierungsprogramm vereinbarte verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei Verarbeitungsprodukten und in der Gemeinschaftsverpflegung endlich umsetzt. Ebenso ist Rauch für den Tierschutz zuständig.

Rauchs Vorgänger Wolfgang Mückstein trat nach nur elf Monaten im Amt wegen Morddrohungen gegen ihn und seine Familie vom Amt zurück.

Langer Atem nötig

Der Bundespräsident wies bei der Angelobung darauf hin, dass die Corona-Pandemie noch immer unser Leben begleite und verwies dabei auf die sehr hohe Zahl an Patienten auf Normalstationen. Der neue Gesundheitsminister werde daher einen langen Atem brauchen, "denn die Aufgaben sind herausfordernd", so Van der Bellen. Man wisse, dass die Gesundheitskrise nur gemeinsam bewältigt werden könne. Er sei aber zuversichtlich, dass man die Aufgabe zusammen schaffen werde.

Rauch hatte bei seiner Antrittsrede eine fundierte Pandemie-Vorbereitung für den kommenden Herbst und Winter, die Pflegereform, aber auch die Armutsbekämpfung sowie den Kampf gegen Gewalt an Frauen als wichtige Prioritäten genannt.

Mit Material von aiz
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