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Coronakrise

Härtefallfonds für die Land- und Forstwirtschaft in Österreich

Österreich
Ulrich Graf
Ulrich Graf
am Dienstag, 24.03.2020 - 12:02

Bäuerliche Familienbetriebe sollen im Notfall Unterstützung aus dem Härtefallfonds erhalten.

Mit dem Auftreten des Coronavirus, stehen die Land- und Forstwirte vor einer großen Herausforderung. Der Wegfall der Absatzmärkte im Bereich Gastronomie und Tourismus ist für viele Betriebe existenzbedrohend.  Durch Grenzschließungen fehlen ausländische Arbeitskräfte. Davon ist die gesamte Lebensmittelproduktionskette betroffen. Der Schaden für Land- und Forstwirtschaft ist nicht abschätzbar.

Daher will die österreichische Regierung ein Sicherheitsnetz für Familienbetriebe schaffen.

  • Der Härtefallfonds ist insgesamt mit bis zu 1 Milliarde Euro dotiert. Bäuerliche Familienbetriebe werden im Notfall Unterstützung daraus erhalten.
  • Alle Land- und Forstbetriebe sind vom Härtefallfonds umfasst, natürlich nur, wenn sie einen Härtefall nachweisen können. Die genaue Richtlinie dazu ist in Erarbeitung. Diese definiert dann einen Härtefall, Begünstigte und die Abwicklung. Für die Unternehmen ist die Richtlinie ebenfalls in Ausarbeitung.
  • Die genaue Abwicklung und die Kriterien werden noch in einer Richtlinie festgelegt. Die Abwicklung selbst erfolgt über die Wirtschaftskammern bzw. die Landwirtschaftskammern.
  • Die Richtlinie wird gerade zwischen dem Vizekanzler, dem Landwirtschaftsministerium und dem Finanzministerium erarbeitet.
  • Kontakt- und Informationsstellen für die Betriebe zur Einreichung von Förderanträgen werden bald genannt.