Agrarförderung

Corona: Österreich verlängert Härtefallfonds

Josef Koch
Josef Koch
am Freitag, 09.10.2020 - 08:37

Österreich hat seinen Härtefallfonds verlängert und die Richtlinien angepasst. Hier die Wichtigsten Änderungen.

Bauernhof-Österreich

Die Bundesregierung hat den Härtefallfonds für die Land- und Forstwirtschaft bis März 2021 verlängert. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Land- und Forstwirtschaft waren und sind stark zu spüren, so die Begründung. Um die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe weiterhin zu unterstützen, ist nun die Richtlinie überarbeitet und ausgeweitet.

So können sie nun Unterstützungen für insgesamt 12 statt bisher sechs Monate beantragen. Der Betrachtungszeitraum wird von 6 auf 12 Monate erweitert. Anträge können Land- und Forstwirte nunmehr für die Betrachtungszeiträume von 16. März 2020 bis 15.März 2021 monatsweise stellen.

Bis zu 30.000 € möglich

Bei einem coronabedingten Umsatzeinbruch können Bewirtschafter somit zukünftig bis zu 30.000 Euro insgesamt erhalten. Darin enthalten sind bis zu 6.000 Euro Comeback-Bonus. Die Mindestauszahlung beträgt weiterhin pro Monat inklusive Aufstockung bei Minimalbeträgen und Comeback-Bonus 1.000 Euro.

Voraussetzungen für die Leistungen aus dem Härtefallfonds ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zu einem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres oder eine Kostenerhöhung von mindestens 50% zu einem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres bei Fremdarbeitskräften. Für Jungunternehmer reicht ein Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in den Betriebszweigen aus.

Betroffene können den Antrag für die Förderung über die Agrarmarkt Austria (AMA) stellen.