Klimawandel

Bundesforste und ÖBMV für Klimavolksbegehren

Waldschaden
Österreichischer Biomasse-Verband
am Montag, 28.10.2019 - 11:05

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und die Biomasse-Branche unterstützen das Klimavolksbegehren.

Wien - Das gaben die Organisationen in einer Presseaussendung bekannt. Wie beide betonten, sei ohne den Ausstieg aus der fossilen Energie der Wald akut gefährdet. Dabei könnten sie die Folgen des Klimawandels abmildern und einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel hin zur Bioökonomie leisten. Bereits jetzt nähmen die durch die Klimakrise verursachten Waldschäden so dramatisch zu, dass die anfallenden Schadholzmengen nicht mehr verarbeitet werden könnten und intakte Wirtschafts- und Naturwälder bedroht seien.

Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens, sagte: „Wir haben diesen Sommer einen Vorgeschmack bekommen, welche Folgen der Klimakrise uns erwarten. Die Wälder werden weiter sterben, wenn wir nichts unternehmen. Mit ihnen werden ein Teil der österreichischen Natur, eine wirksame Lösung zur Klimakrise und ein zentrales Element der heimischen Wirtschaft verschwinden.“

Rudolf Freidhager, Vorstand der ÖBf, mahnte: „Der Klimawandel ist in Österreichs Wäldern längst angekommen. Wir müssen umdenken, wenn wir auch in 50 und 100 Jahren noch intakte Wälder haben wollen.“ Er fügte hinzu, dass gut bewirtschaftete, artenreiche Wälder der beste Schutz im Kampf gegen den Klimawandel seien. Wälder speicherten nicht nur CO2 und regulierten so das Klima, sondern sorgten für saubere Luft und sauberes Wasser, sind Erholungsraum und lieferten nachwachsende Rohstoffe.

Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes, ergänzte: „Wir müssen beim Ausstieg aus fossilen Energien deutlich an Geschwindigkeit zulegen. Wir hoffen, dass wir mit der Unterstützung des Klimavolksbegehrens einen Beitrag dazu leisten können. Ohne den Ausstieg aus der fossilen Energie ist die Wirtschafts- und Lebensgrundlage zigtausender Waldbauern und der nachgelagerten Wirtschafts- und Industriebetriebe in Gefahr.“