Kreisversammlung

Mit Zuversicht ins neue Jahr

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Helga Gebendorfer
am Montag, 11.01.2021 - 09:09

Eichstätter Ortsbäuerinnen hoffen auf Normalität und stellen Programm für 2021 vor.

Normalerweise hätte die Kreisversammlung der Eichstätter Ortsbäuerinnen in Stammham stattgefunden. Doch zum ersten Mal wurde die Veranstaltung digital in der BBV-Geschäftsstelle durchgeführt.

„Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt, online mit Euch in Kontakt zu kommen“, betonte Kreisbäuerin Christa Weber bei der Begrüßung der Teilnehmerinnen.

Zusammen mit Geschäftsführerin Erika Meyer und Teamassistentin Rita Ampferl freute sie sich, dass sich der Großteil der Ortbäuerinnen und stellvertretenden Ortsbäuerinnen aus den knapp 120 Ortsverbänden beteiligte.

Politik und Wellness

„Hinter uns liegt ein außergewöhnliches Jahr“, lautete die Bilanz der Kreisbäuerin. Zum Programm gehörten der Landtagsbesuch bei Tanja Schorer-Dremel, das Seminar für Agrarfachleute sowie ein Motorsägenkurs. Beim Landfrauentag in Kahldorf war Landtagspräsidentin Ilse Aigner und in Gaimersheim Landtagsabgeordnete Barbara Becker zum Thema „Region gestalten“ zu Gast. Zwei Tage der jungen Landfrau sowie das Wellnesswochenende in Bad Reichenhall rundeten das Frühjahr ab.

Dann machte sich die Coronapandemie bemerkbar und es mussten Eintages- und Viertagesfahrt sowie Landkreisrundfahrt abgesagt werden. Im Sommer ging es dann weiter mit einem Gespräch zu aktuellen Themen mit MdL Tanja Schorer-Dremel, Stadtführung in Eichstätt und Waldbegang für Frauen.

Planung für die kommenden Monate

„Für die kommenden Monate haben wir bereits eine Planung erstellt und wir hoffen, dass bis dahin wieder einigermaßen Normalität einkehrt“, erklärte Christa Weber. So stehen die Gebietsversammlungen, zwei Landfrauentage, zwei Tage der jungen Landfrau, Eintagesfahrt nach Würzburg und Dreitagesfahrt in die Region Leipzig auf dem Plan.

Zudem teilte sie mit, dass das Konzept „Schule fürs Leben“ fertig ist und sich im Landkreis bisher 24 Betriebe zum Mitmachen bereit erklärt haben. „Ich hoffe, dass wir nach Corona bis spätestens im nächsten Schuljahr starten können“, so die Kreisbäuerin, die hinzufügte, dass sich noch weitere Betriebe melden können.

Nicht nur für, sondern mit dem Hof leben

BBV-Fachberaterin Gabriele Borst widmete sich dem Thema „Nicht nur für, sondern mit dem Hof leben“.

„Der Ausgleich zwischen Betrieb und Familie ist nicht immer so, wie es sein sollte. Belastung, Stress oder Überforderung können dazu führen, dass man krank wird“, stellte sie zum Einstieg fest. Ihre Empfehlung: Berufliche und private Ziele definieren, Prioritäten setzen, Respekt und Anerkennung in Familie und Beruf finden, achtsam miteinander umgehen, richtig mit Konflikten umgehen und sich Zeit für sich nehmen, um Kraft zu schöpfen.

„Wenn man mit den Belastungen nicht alleine fertig wird, sollte man Hilfe in Anspruch nehmen“, so Borst, die folgende Angebote im Sinn hatte:

  • BBV-Montagstelefon,
  • Mediation,
  • Generationenfolgeberatung,
  • sozio-ökonomische Beratung,
  • Bäuerliche Familienberatung und
  • Angebote der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).

„Der Betrieb spielt eine wichtige Rolle, aber viele Dinge haben den gleichen Stellenwert“, legte sie den Zuhörerinnen ans Herz.

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