Versammlung

Weiterhin erfolgreiche Arbeit leisten

VLTD-Versammlung_B
Helga Gebendorfer
am Mittwoch, 20.10.2021 - 08:56

Die VLTD-Landesversammlung diskutiert die Reform der Landwirtschaftsverwaltung. Auswirkungen und Perspektiven wurden behandelt.

Ingolstadt Der Prozess der Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung beschäftigt den Verband des Landwirtschaftlich-Technischen Dienstes in Bayern (VLTD) seit der Vorstellung des Konzeptes im Ministerrat durch Staatsministerin Michaela Kaniber. So stand das Thema auch im Mittelpunkt bei der VLTD-Landesversammlung in Form von zwei Vorträgen. Stephan Sedlmayer, Präsident der Landesanstalt für Landwirtschaft, sprach über die Rolle der LfL im Fokus der Neuausrichtung und Thomas Höckmeier, Referatsleiter Personal im Landwirtschaftsministerium, beleuchtete die Auswirkungen und Perspektiven für die Kolleginnen und Kollegen aus dem VLTD.

Ein „waches Auge“ auf den Prozess legen

Nach Auskunft von VLTD-Vorsitzenden Herbert Hecht waren bei dem Prozess der Neuausrichtung die Teilnahme an den Personalgesprächen und der Abschluss einer Dienstvereinbarung große Meilensteine, sodass nahezu alle Personalmaßnahmen einvernehmlich vorgenommen werden konnten. „Der VLTD wird weiter ein waches Auge auf den Prozess legen. In vielen Bereichen ist noch eine Feinjustierung erforderlich“, betonte er und meinte, dass der VLTD weiter darauf hinweisen wird, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Tätigkeit mitgenommen werden müssen, um auch weiterhin erfolgreiche Arbeit zu leisten.

Als sehr erfreulich bewertete Hecht die Einstellungszahlen in der Qualifikationsebene 2. Hier konnten in diesem Jahr erstmalig 25 Anwärter übernommen werden. „Eine solch hohe Anzahl konnte seit Jahrzehnten nicht mehr eingestellt werden“, stellte er fest und begrüßte genauso die Aufstiegsvermerke bei der Beurteilung in diesem Jahr, wobei insgesamt fast hundert Aufstiegsvermerke vergeben werden konnten. „Hier trägt der jahrzehntelange Einsatz des VLTD Früchte.“

Weiter informierte Hecht, dass der VLTD bei den Personalratswahlen „einen phänomenalen Erfolg“ erringen konnte. So konnte der Verband beim Bezirkspersonalrat an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – bayernweit personalrechtlich zuständig für die Landwirtschaftsverwaltung – seinen Erfolg der Wahl 2016 bestätigen. „In dem neunköpfigen Gremium wurden wieder acht VLTD-Vertreter gewählt. Erfreulich hierbei ist, dass eine deutliche Verjüngung des Gremiums herbeigeführt wurde und sechs Sitze in dem Gremium Frauen innehaben.“

Für die Wahl zum Hauptpersonalrat am Bayerischen Landwirtschaftsministerium konnte der VLTD einen Erfolg erzielen und erstmals acht Mandate von insgesamt 15 holen – zwei Mandate mehr als bei der letzten Wahl. „Damit kann der Verband mit acht Vertretern erstmalig die absolute Mehrheit stellen.“ Hecht erklärte, dass die Personalratsarbeit eines der wichtigsten Elemente in der Verbandsarbeit sei. Der VLTD sei hier jetzt hervorragend aufgestellt.

Für den langjährigen Einsatz ausgezeichnet

Zum Schluss standen noch Ehrungen für langjährige Tätigkeiten für den VLTD in den Personalratsgremien auf dem Programm: Anna-Elisabeth Hager, AELF Pfarrkirchen: 33 Jahre Personalratsvorsitzende am AELF Pfarrkirchen, 10 Jahre Hauptpersonalrätin am StMELF; Marie-Luise Raffalt, AELF Kaufbeuren: 23 Jahre Personalratsvorsitzende am AELF Kaufbeuren, 12 Jahre Bezirkspersonalrätin an der Regierung von Schwaben bzw. an der FüAk, 8 Jahre Hauptpersonalrätin am StMELF und Christine Bender, AELF Kitzingen: 12 Jahre Bezirkspersonalrätin an der Regierung von Unterfranken, 11 Jahre Bezirkspersonalrätin an der FüAk.