Ausbildung

Schulstandort Erding bleibt

ED-Dank
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
am Dienstag, 21.07.2020 - 12:14

Standort Töging eröffnet im Herbst 2020 letztmalig ein erstes Semester.

„Wir bleiben dabei. Wir werden die Schulstandorte aufgrund zurückgehender Studierendenzahlen nach einem regional und bayernweit ausgewogenen Konzept auf 20 Zukunftsstandorte reduzieren, aber gleichzeitig Umfang und Qualität des Unterrichtes an den künftigen Schulen erhöhen“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Landräten und den Wahl- und Stimmkreis-Abgeordneten aus den betroffenen Regionen Oberbayerns. Dies sei auch nötig, um den Studierenden persönliche Planungssicherheit zu geben.

Aufgrund der regionalen Verteilung der Schulen, der Betriebszahlen im künftig größten Landwirtschaftsamt Bayerns und der zentralen Lage haben sich die Landräte von Altötting und Erding sowie die Ministerin einvernehmlich für Erding als starken Zukunftsstandort ausgesprochen. Gemeinsam wurde entschieden, dass der Standort Töging im Herbst 2020 letztmalig ein erstes Semester eröffnet und nach drei Jahren mit Abschluss des 3. Semesters im Frühjahr 2022 schließt.

Voraussetzung ist aber, dass die Schule die notwendige Mindestzahl von 16 Studierenden bis Mitte September vorweisen kann. Damit wird die Regelung für Töging den Schulen angeglichen, die schließen müssen.

„Jetzt kommt es darauf an, dass dieses Angebot für Töging im Herbst auch angenommen wird.“ Martin Bayerstorfer, Landrat des Kreis Erding ist zufrieden, dass nicht am Zukunftsstandort Erding gerüttelt wird.

Belebt werden soll die Region Mühldorf durch die Verlagerung des Amts für Ländlliche Entwicklung (ALE) Oberbayern von München nach Mühldorf im Rahmen der Heimatstrategie „Regionalisierung von Verwaltung“.

Kürzlich habe der Freistaat den Grund für dieses neue Dienstgebäude gekauft, 2025 soll die Verlagerung abgeschlossen werden. Rund ein Drittel der Beschäftigten am ALE kommen laut Ministerium schon aus dem Raum Mühldorf.