Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Konferenz

Landwirtschaftsverwaltung wird neu ausgerichtet

Traktor
Helga Gebendorfer
am Mittwoch, 12.05.2021 - 12:51

Die gemeinsame Kreisversammlung im Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen beschäftigte sich mit der Reform und deren Auswirkungen.

Ingolstadt Zur gemeinsamen Online-Kreisversammlung im Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen luden Kreisobmann Ludwig Bayer und Kreisbäuerin Regina Plöckl ein. „Prima, dass wir uns in diesem Rahmen treffen können, auch wenn es uns lieber wäre, alle persönlich zu sehen“, meinte Ludwig Bayer bei der Begrüßung der Teilnehmer. Er wies darauf hin, dass die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielt und in vielen Bereichen im Alltagsleben weiter fortschreitet.

Kreisversammlung-N-SOB_sas

Ein herzliches Grüß Gott sagte auch die Kreisbäuerin, die einen kurzen Rückblick hielt. „Ich vermisse die Präsenzveranstaltungen sehr“, erklärte sie und informierte, dass sie sich sehr über die vielen Teilnehmerinnen bei den Online-Gebietsversammlungen, der Arbeitstagung und dem Tag der jungen Landfrau gefreut hat. Unter Vorbehalt wagte sie eine Vorschau: „Der Kontakt untereinander soll auf keinen Fall ganz abbrechen.“ So ist geplant, im Sommer Treffen beziehungsweise Stammtische in kleinen Gruppen durchzuführen. Auch die Jagdmesse in Grünau vom 8. bis 10. Oktober steht vorerst auf dem Programm.

Über den aktuellen Stand zur Neuausrichtung der Landwirtschaftsverwaltung in der Region 10 berichtete der Leiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen, Christian Wild. Zunächst legte er dar, wie es zur Reform gekommen ist und wie sich die Veränderungen strukturell und personell auswirken. So sah die Politik aufgrund von Veränderungen in der Gesellschaft Handlungsbedarf, die Landwirtschaftsverwaltung neu auszurichten. Es sollte ein einheitliches und wirksames Beratungsangebot geschaffen und die Arbeit der Verwaltung besser sichtbar gemacht werden. Aus 47 Ämtern werden künftig 32 mit 20 Schulstandorten.

In der Region 10 gibt es ab 1. Juli ein Amt Ingolstadt-Pfaffenhofen, das dann mit rund 4500 Mehrfachantragstellern das drittgrößte in Bayern sein wird. Die Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen – die größte in Bayern – bleibt erhalten.

Auch die Abteilung Hauswirtschaft in Ingolstadt und Schrobenhausen besteht weiter. Mit zwei Nebenstandorten in Schrobenhausen und Eichstätt werden die Sonderkulturen stärker abgedeckt. Hinzu kommt ebenso eine neue Stelle für Öffentlichkeitsarbeit und Betreuung der Presse.
Franz Manzinger von der DZ Bank AG widmete sich in seinem Vortrag dem Aspekt „Das Banking von morgen in der digitalen Wertschöpfungskette“. BBV-Geschäftsführerin Erika Meyer informierte anschließend über aktuelle Themen aus der Verbandsarbeit.