Veranstaltung

Landfrauen für ihre Leistungen loben

LFT-Gaimersheim_sas
Helga Gebendorfer
am Mittwoch, 25.03.2020 - 09:10

Die Landfrauen im Landkreis Eichstätt konnten mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner und mit der Landtagsabgeordneten Barbara Becker aufwarten.

Gaimersheim/Lks. Eichstätt - Die zwei Landfrauentage im Landkreis Eichstätt fanden heuer in Kaldorf mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner und in Gaimersheim mit der Landtagsabgeordneten Barbara Becker statt.BBV-Kreisbäuerin Christa Weber bedankte sich bei ihrem Vorstandsteam für die tolle Vorbereitung des Festtages.

In ihren Grußwortreden waren sich die Landes- und Kommunalpolitiker sowie die beiden Dorfhelferinnen Julia Gust und Maria Gegg einig, dass die Leistung der Landfrauen nur selten gewürdigt wird, aber absolut lobenswert sei.

Landfrauen prägen die Region

„Die Region ist Lebensmittelpunkt für die Landfrauen, sie prägen sie und setzen sich mit viel Herzblut ein“, erklärte Weber und hofft, dass dies beibehalten wird. „Jede kann ihre Gegend mitgestalten, zum Beispiel indem sie regionale Produkte einkauft und damit einen Beitrag für die Landwirtschaft und den Erhalt der Kulturlandschaft leistet“, rief sie ihre Zuhörerinnen auf.

„Wir sollten alle dafür sorgen, dass Menschen gerne im ländlichen Raum wohnen. Darum müssen wir uns Gedanken machen, wie dieser weiterhin lebenswert und interessant bleibt“, brachte es Landtagsabgeordnete Becker auf den Punkt. Erfolgsfaktoren seien Arbeitsplätze, lebendiges Kulturleben und Ehrenamt sowie fitte Frauen, fasste die CSU-Politikerin zusammen.
Auch die Jugendlichen auf dem Land nahm sie in den Fokus und warb für andere Beteiligungsformen, damit ihnen der Zugang und die Übernahme von Verantwortung erleichtert wird.
„Die Landwirtschaft ist zurzeit in Wallung. Sie hat versäumt, ihr eigenes Tun richtig zu vermarkten“, stellte Becker fest. Sie riet dazu, sich zu vernetzen und den Kontakt zu den Bürgern zu suchen.
„Dabei sind vor allem die Landfrauen und Bäuerinnen Botschafterinnen für den Berufsstand“, bemerkte sie. Becker riet den Bäuerinnen, sich nicht zu viele Aufgaben und Ämter aufbürden zu lassen: „Geben Sie ab, was zu viel ist“, gab sie den Frauen mit auf den Weg.