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Welttag der Hauswirtschaft

Kaniber besucht Hauswirtschafterinnen

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Redaktion Wochenblatt
am Dienstag, 22.03.2022 - 09:19

Corona, Ukrainekrieg, Klimawandel - die gewaltigen Herausforderungen benötigen fundiertes Wissen um gesunde und regionale Ernährung.

Hauswirtschaft

"Corona, der Ukraine-Krieg oder auch der Klimawandel führen uns vor Augen, wie wichtig das fundierte Wissen über gesunde und regionale Ernährung ist", stellte Agrarministerin Michaela Kaniber bei einem Besuch der Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung in Ebersberg heraus.

Beim gestrigen Welttag der Hauswirtschaft bezeichnete sie die Hauswirtschaft als einen modernen Arbeitsbereich mit guten Zukunftschancen, speziell unter den derzeitigen gewaltigen Herausforderungen.

Zudem gehe es laut der Ministerin um den vernünftigen Umgang mit Lebensmitteln und um eine ebenso ökonomische wie ökologische Lebensweise. "Jeden Tag entscheiden wir mit unserem Verhalten in Küche und Haushalt darüber, wie unsere Lebensmittel produziert werden. Aber auch über den ökologischen Fußabdruck, den wir in der Umwelt hinterlassen“, sagte Kaniber.

Vorratshaltung, Herkunft oder altersgerechte Ernährung seien aktuelle Zukunftsthemen, die in der Gesellschaft immer wichtiger werden. „Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, die ihr Wissen auf all diesen Feldern einbringen können“, so die Ministerin.

47 Standorte in Bayern bieten Ausbildung

Die Bildung in der Hauswirtschaft ist für Kaniber daher ein Schlüssel für mehr Resilienz von Haushalten, Familien, Umwelt und Gesellschaft. „Hauswirtschaft ist ein top modernes Berufsfeld, das auch hervorragende Fortbildungsangebote für den Aufstieg in eine Leitungsfunktion bietet“, so die Ministerin.

Mit dem neuen Lehrplan werden gesellschaftlich relevante Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz fächerübergreifend noch intensiver in den Fokus genommen. Für die Landwirtschaft stelle es auch eine Möglichkeit dar, den Betrieb auf ein zusätzliches Standbein zu stellen. Wer seinen Haushalt professionell führen möchte oder den Einstieg in das hauswirtschaftliche Berufsfeld plant, der sollte sich über die Ausbildung an einer Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung informieren.

Die Ausbildung wird an 47 Standorten der Landwirtschaftsschulen in Bayern angeboten. Über weitere Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung in der Hauswirtschaft informieren bayernweit die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Informationen gibt es auch im Internet unter der Adresse www.berufe.hauswirtschaft.bayern.de.

Unter www.stmelf.bayern.de/bdh berichten Botschafterinnen und Botschafter der Hauswirtschaft aus ihrem Berufs- und Schulleben.

 

 

Mit Material von Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten