Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Berufsabschluss

Den ersten Berufsabschluss geschafft

Die Klasse 3c der Landwirtschaft: (v. l.) Otto Bußjäger (stellv. Landrat), Klassenleiter Josef Obermayer und der stellv. Schulleiter Jörg Schnadel (r.) freuten sich mit den stolzen Absolventen.
Ludwig Holly
am Donnerstag, 18.08.2022 - 08:19

Zeugnisübergabe an der Staatlichen Berufsschule München-Land: 134 Nachwuchskräfte der Land-, Haus- und Pferdewirtschaft verabschiedet.

Erfolgreiche Hauswirtschafterinnen: Diese jungen Damen haben die Berufsausbildung mit ihrer Klassenleiterin, der Oberstudienrätin Christine Räde (r.), geschafft und dürfen stolz auf sich sein.

München-Riem Glückliche und freudige Absolventinnen und Absolventen bekamen ihre Zeugnisse bei der Abschlussfeier der staatlichen Berufsschule München-Land: 61 davon im Ausbildungsberuf Landwirtschaft, 25 in der Hauswirtschaft und 48 in der Pferdewirtschaft.

Sie freuten sich über ihren Berufsabschluss und auch darüber, dass wieder Angehörige und Gäste bei der Veranstaltung dabei sein konnten. Corona bedingt war dies lang nicht möglich. Jörg Schnadel, Studiendirektor und stellvertretender Leiter der Berufsschule, begrüßte die jungen Leute und ihre Gäste.

Er erinnerte an die vielen Schwierigkeiten und Neuerungen in der Ausbildung wie Online- oder Wechselunterricht, die bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch bei den Lehrkräften zu vielen Herausforderungen geführt haben. „Aber wir als Schulgemeinschaft haben es hinbekommen, wir haben es gemeistert, weil wir alle an einem Strang gezogen haben“, sagte Schnadel.

Einmischen ausdrücklich erwünscht

Die Klasse 3b der Landwirtschaft: (v. l.) Otto Bußjäger (Stellv. Landrat), Klassenleiter Josef Obermayer und der stellv. Schulleiter Jörg Schnadel (r.) gratulierten den Absolventinnen und Absolventen.

Der stellvertretende Landrat von München, Otto Bußjäger, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum gelungenen Berufsabschluss und appellierte an sie, sich mit viel Engagement in die Gesellschaft einzubringen: „Ihr müsst den Leuten, die eure Produkte kaufen, sagen, erstens was ihr wisst, zweitens was ihr macht und drittens warum ihr es so macht“, sagte er. „Mischt euch ein in allen Organisationen und in der Politik, denn ihr macht tolle Produkte und eine tolle Arbeit.“

In kurzen Rückblicken auf die Höhepunkte ihrer Ausbildung dankten die Studierenden ihren Lehrerinnen und Lehrern mit kleinen Geschenken für die Mühen, die sich diese gemacht hatten. Dann war es endlich so weit. Die jungen Frauen und Männer konnten nach der 3-jährigen Ausbildung als verdienten Lohn ihr Zeugnis entgegennehmen.

Einige von ihnen wurden zusätzlich für besonders herausragende Leistungen geehrt. So bekamen 26 Abgänger die Bayerische Staatspreisurkunde der Regierung von Oberbayern. Voraussetzung: die Abschlussnote ist nicht schlechter als 1,5.

Die Besten der Besten ausgezeichnet

Die Klasse 3a der Landwirtschaft: Studiendirektor Josef Obermayer (r.) beglückwünschte die jungen Landwirtinnen und ihre männlichen Kollegen zur erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung.

Die besten Abschlüsse in der Landwirtschaft schafften Jakob Köglsperger aus Egling (Lks. Bad Tölz-Wolfratshausen) sowie Felix Meier aus Taufkirchen (Lks. Erding) mit jeweils der Note 1,00, Alexander Lex aus Walpertskirchen (Lks. Erding )mit 1,10, Simon Hinterholzer aus Taufkirchen (Lks. München) mit 1,12 und Hannes Stärk aus Eitting (Lks. Erding) mit 1,20.

In der Hauswirtschaft waren die Besten Luisa Falter aus Schwarzach (Lks. Straubing) und Magdalena Läßer aus Weyarn (Lks. Miesbach) mit jeweils der Note 1,00, Judith Reile aus Dillingen a. d. Donau mit 1,17 und Anette Schwaiger aus Dorfen (Lks. Erding) mit 1,20. Die besten Pferdewirtinnen des Jahrganges sind Manja Kärsch-Kleine aus Ingolstadt und Maria Dachs aus Regen mit jeweils der Note 1,00, Sara Maier aus Vilsbiburg (Lks. Landshut) mit 1,16 und Darleen Möller aus Neuendorf (Lks. Main-Spessart) mit 1,28.