Ehrungen

Engagiert für den Ökolandbau eingesetzt

staatsmedaille silber
Philipp Seitz
am Donnerstag, 02.09.2021 - 08:11

Das Landwirtschaftsministerium zeichnet in München Persönlichkeiten der ökologischen Landwirtschaft für deren Engagement aus.

München - 21 verdiente Persönlichkeiten des Ökolandbaus sind in München ausgezeichnet worden. Der Amtschef des Landwirtschaftsministeriums, Hubert Bittlmayer, überreichte in Vertretung für die bayerische Landwirtschaftsministerin die Auszeichnungen. Den Bayerischen Löwen für Pionierleistungen in der Aus- und Fortbildung im ökologischen Landbau erhielt Johann Schneck aus Wiesenfelden, Lks. Straubing-Bogen. Bis Oktober 2019 fungierte Schneck 12 Jahre lang als Schulleiter der Staatlichen Fachschule für Agrarwirtschaft in der Fachrichtung ökologischer Landbau in Landshut-Schönbrunn. Er habe hierbei maßgeblich daran mitgewirkt, dass die Fachschule als erste Adresse der fachlichen Ausbildung im ökologischen Landbau bekannt wurde, hieß es in der Laudatio.

Die Staatsmedaille in Silber für Pionierleistungen in der Verarbeitung und Vermarktung von Erzeugnissen des ökologischen Landbaus erhielten: Nicole Stocker (München), Michael Krieger (Riedenburg, Lks. Kehlheim), Johann Priemeier (Simbach a. Inn), Georg Scheitz sen. (Andechs) und Dr. Franz Ehrnsperger (Neumarkt i.d. OPf).

Für langjähriges Engagement geehrt

Die Staatsmedaille für langjähriges ehrenamtliches Engagement in den ökologischen Anbauverbänden überreichte Amtschef Hubert Bittlmayer an: Karin Agerer (Bad Hindelang/ Oberallgäu), Josef Brunnbauer (Passau), Hubert Dietrich (Starnberg), Agnes Edenhofer (Oberhausen/ Weilheim-Schongau), Richard Haneberg (Kempten), Eckart Irion (Unterreit/ Mühldorf a. Inn), Bernadette Lex (Bockhorn/ Erding), Edeltraut Melzl-Butz (Viehhausen/ Rottenburg), Hans-Jürgen Mohl (Frensdorf/ Bamberg), Franz Obermeyer (Tengling/ Traunstein), Udo Rumpel (Werneck/ Schweinfurt), Jürgen Schilling (Rothenburg/ Ansbach), Hans Schöneberg (Höchheim/ Rhän-Grabfeld), Helmut Steber (Hohenkammer/ Freising) und Otto Weiß (Königsfeld/ Bamberg).

Johann-Schneck

Die Verleihung der Auszeichnungen bildete gleichzeitig den Auftakt der diesjährigen Bio-Erlebnistage. Mit über 200 Veranstaltungen unter dem Motto „Bio macht Sinn!“ sollen die Bio-Erlebnistage einen interessanten Einblick in die Produktion ökologischer Lebensmittel bieten. Die Bio-Erlebnistage gehen bis zum 10. Oktober.

Bayern ist Deutschlands größter Erzeuger von ökologischen Lebensmitteln, hier wirtschaften 30 Prozent aller deutschen Ökobetriebe. Die rund 11 000 bayerischen Betriebe bewirtschaften insgesamt 390 000 Hektar nach ökologischen Vorgaben. Dazu kommen rund 5400 Bio-Unternehmen in Verarbeitung und Handel.