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Onlinemarkt

Digitaler Wochenmarkt in München

Biomarktdigital
Sandra Kalb Portrait 2019
Sandra Kalb
am Freitag, 19.06.2020 - 13:14

Seit Neustem kann man bei den zwei Münchner Wochen- und Bauernmärkten am Rot-Kreuz-Platz und am St.-Anna-Platz online bestellen und nachhause liefern lassen.

München – Das Liefergebiet ist zunächst begrenzt auf den Mittleren Ring der Landeshauptstadt. Angeboten wird diese Neuerung von Julian Weritz und Matthias Steinberger, den Gewinnern des Innovationspreises der Landeshauptstadt München.

Für Kommunalreferentin und Schirmherrin des digitalen Wochenmarktes Kristina Frank (CSU) wurde schon bevor aber gerade in Zeiten der Corona-Pandemie der hohe Stellenwert und die gute Nachfrage von Lieferservices bewusst – auch wenn es um Lebensmittel geht, aber bitte aus der Region.

Alternative für diejenigen, die zu Marktzeiten verhindert sind

Die Zielgruppe ist für die beiden Start-up-Gründer Weritz und Steinberger: Berufstätige und anderweitig zur Marktzeit Beschäftige sowie mobil eingeschränkte Personen sollen ebenfalls die Schmankerl vom Marktplatz genießen können.

Sie haben bereits rund 800 Artikel auf der Homepage www.muenchner-wochenmarkt.de digitalisiert – diese können jeden Woche bis Dienstagabend bestellt werden. Daraufhin werden die Erzeuger informiert, sie ernten und bringen die gewünschten Produkte – sofern es die Natur hergibt – am Donnerstag mit auf den Markt. Von dort aus wird den Kunden das Bestellte nachhause geliefert.
Irmi und Winfried Schachermeier und Sebastian „Wast“ Brandl gehören zu den Erzeugern, die diesen neuen Absatzweg, der für sie als „super Sache“ gilt, dankbar ausprobieren. Schachermeiers aus dem Landkreis Freising verkaufen am Rot-Kreuz-Platz Obst und Gemüse in Demeterqualität, Brandls Naturlandhof ist im südlichen Landkreis Erding beheimatet. Am Markt bietet er Wurst, Fleisch und Honig an. Brandl hofft, auch auf diesem Weg das Interesse der Verbraucher für die heimische Landwirtschaft zu gewinnen. Wieviel Mehraufwand auf sie zukommt, ist noch offen: „Learning by doing“, sagt Irmi Schachermeier optimistisch.
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