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Grainau

„Wir brauchen uns nicht zu verstecken“

Grainau
Sandra Kalb Portrait 2019
Sandra Kalb
am Donnerstag, 14.11.2019 - 07:21

Kreative und findige oberbayerische Jungbauern ziehen Jahresbilanz.

Grainau/Lks. Garmisch-Partenkirchen - „Es ist einiges los in der Bayerischen Jungbauernschaft“, sagte deren Landesvorsitzender Georg Rabl bei der Jahreshauptversammlung des Bezirksverbandes Oberbayern. Er blickte auf das vergangene Jahr des Landesverbandes zurück, in dem der Bundesentscheid des landwirtschaftlichen Berufswettbewerbs in Herrsching ausgetragen wurden. „Wir brauchen uns nicht verstecken“, so leitete er dazu über, dass die Bayerischen Jungbauern bei der Grünen Woche 2020 den Stand der Deutschen Landjugend gestalten dürfen. Hierzu und auch für das ZLF kommendes Jahr seien noch Standbetreuer gesucht.

Rabl freue sich darüber, dass Schulungen der Jungbauernschaft stets im vereinseigenen Seminarhaus in Grainau stattfinden. So auch diese Versammlung und das vorausgegangene Teamwochenende unter der Leitung der Bezirksvorsitzenden Barbara Weindl und Johannes Groß. Ruhm, Ehre und das bronzene Vereinsabzeichen gab es für Marcel Reintsch, der über zehn Jahre - nämlich zwölf –im Kreisvorstand der BJB wirkte.

Nachwahlen im Bezirksverband

Auf Bezirksebene wurden Nachwahlen abgehalten. So ist Magdalena Eisenmann aus dem Kreis Dachau nun erste stellvertretende Vorsitzende, zweite Stellvertreterin ist die bisherige Beisitzerin Eva Schammer aus dem Landkreis Landsberg am Lech – als Beisitzer rückt der Münchner Felix Müller nach. Als zweiter stellvertretender Vorsitzender wurde Johannes Sing (Landkreis Starnberg) gewählt, Antonia Geiger aus dem Kreis Landsberg rückt für Stefan Grenzemann als Kassier nach. Weiter wird ein Platz im „Arbeitskreis zwei“ frei, der sich mit Agrarpolitik beschäftigt. „Hier kann man was bewegen“, sagte Ruth-Maria Frech, die daraus ausscheiden wird und nicht mehr kandidieren will.

Zu Gast war auch BBV-Bezirksbäuerin Christine Singer, die sich ebenso wie Heimstättenvereinsvorsitzender Herwig Leipert begeistert zeigte von der „kreativen und findigen Arbeit“ der oberbayerischen Jungbauernschaft. „Bringt euch ein, es geht um Eure Zukunft“, sagte Singer in Anspielung auf die kurz zuvor abgelaufene Bauerndemonstration in München, bei der gewünscht war, nicht als Verband aufzutreten. Rabl bewertete die Zurückhaltung als Verband und den starken Auftritt der Berufskollegen als gut. „Wenn Betroffene selbst aufstehen, dann muss was im Argen liegen“, argumentierte er.