Pflanzen bestimmen

Was blüht denn da?

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Sandra Kalb
am Freitag, 03.07.2020 - 11:05

Um die verschiedenen Arten des Grünlands sicher zu bestimmen, veranstaltete das Landwirtschaftsamt Holzkirchen eine Schulung über die Kennarten von artenreichem Grünland.

Ferkelkraut oder doch das Habichtskraut? Es ist nicht leicht die verschiedenen Grünlandarten zu erkennen. Deshalb wurden im Rahmen einer Schulung des Landwirtschaftsamtes Holzkirchen die wichtigsten Kennarten für artenreiches Grünland vorgestellt und gemeinsam bestimmt.
Artenreiche Wiesen sind der Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Insekten. Gleichzeitig sind genau diese Flächen in den vergangenen Jahrzehnten stark rückläufig. Hier setzt laut der Behörde das Kulturlandschaftsprogramm- „B40“ an, durch das Landwirte gefördert werden, die durch ihre Bewirtschaftungsweise besonders artenreiche Grünlandbestände etabliert haben.

Das Ergebnis ist entscheidend

Das Besondere am „KulaP B40“ ist, das keine einschränkenden Maßnahmen bei der Bewirtschaftung oder starre Schnitttermine gefordert werden, sondern das Ergebnis entscheidend ist. Um am Programm teilzunehmen müssen im Grünlandbestand mindestens vier Kennarten für artenreiches Grünland verteilt sein. Dazu zählen Margerite, Glockenblume, Skabiosen oder der Wiesenpippau, erklärte Elisabeth Kitzeder vom Landwirtschaftsamt Holzkirchen, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Stefan Mayer durch das Programm führte.

In kleinen Gruppen erhielten die Schulungsteilnehmer zunächst Informationen zum „B40-Programm“ sowie zu Möglichkeiten Wiesen mit Arten anzureichern. Barbara Krogoll vom Landschaftspflegeverband stellte darüber hinaus ausführlich die Kennarten für artenreiches Grünland vor. Bei der anschließenden Exkursion zu artenreichen Grünlandbeständen im Gemeindegebiet Warngau konnten die Landwirtinnen und Landwirte ihre Artenkenntnis testen und Erfahrungen austauschen.