Wertholzsubmission

Werteichen so gefragt wie noch nie

Eichenblatt
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Externer Autor
am Montag, 25.05.2020 - 11:02

Die Eichen der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) wurden auf der „Arnsteiner Submission“ bei einem um 8 % höheren Angebot mit einem neuen Rekordpreis, zehn Prozent über dem Vorjahrespreis, beboten.

Am 17. März 2020 führten die Staatsforsten ihre traditionelle „Eichen- und Buntlaubholz-Submission Arnstein“ dieser Saison durch. Auf vier Lagerplätzen in Unterfranken wurden 1546 Lose (Vorjahr: 1512) mit 2239 fm (Vorjahr: 2101 fm) Laubwertholz aus den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten angeboten. Das Angebot der 11 (9) beteiligten Forstbetriebe der BaySF bestand aus 2199 (2032) fm Eiche und 40 (69) fm sonstigem Laubholz. An der Submission beteiligten sich insgesamt 29 (18) Firmen. Zwei Gebote wurden allerdings vor Beginn der Submission wegen den aktuell nicht abschätzbaren Auswirkungen der Coronakrise wieder storniert. Neun Gebote kamen aus dem Ausland, davon fünf aus Frankreich. Stark vertreten war die bewährte Stammkundschaft aus der Furnierbranche, gefolgt von Fassholz-, Sägewerkskunden und Holzhändlern. Alle Bieter erzielten einen Zuschlag. Von den angebotenen 2199 fm Eiche blieben lediglich 34 (177) fm (1,5 %) ohne Gebot. Alle bebotenen Stämme wurden dem 1. Gebot zugeschlagen.
Den Spitzenpreis der Submission erreichte wieder einmal ein hochklassiger Eichenstamm aus dem Wuchsgebiet Spessart (3,47 fm) des Forstbetriebs Rothenbuch mit 2546 €/fm bzw. 8835 € für den kompletten Stamm. Das gesamte Eichenwertholz erlöste im Durchschnitt 707 (643) €/fm und liegt damit 10 % über dem Durchschnittspreis des Vorjahres.
Bei den nur in geringen Mengen angebotenen Bunthölzern wurden 6 fm Bergahorn (Vorjahr: 13 fm) zu einem Durchschnittspreis von 290 € (Vorjahr: 222 €) abgegeben. 8 (3) fm Elsbeere erbrachten im Durchschnitt 384 € (182 €). 17 (6) fm Esche erbrachten 180 € (347 €) und 9 (3) fm Kirsche 282 € (248 €). Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis der Submission äußerst zufrieden.