Wasserentnahme

Niedrigwasser: verstärkte Kontrollen

Wassermangel
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Externer Autor
am Freitag, 14.08.2020 - 11:12

In Unterfranken leiden derzeit die Gewässer unter der aktuellen Hitze und Trockenheit. Das bereits langanhaltende Niederschlagsdefizit, insbesondere in den Wintermonaten, führt zu sinkenden Grundwasserständen.

Auch größere Fließgewässer weisen niedrige bis sehr niedrige Abflüsse auf. Die Oberläufe kleinerer Bäche beginnen bereits auszutrocknen. Aufgrund der aktuellen Wetterprognose muss mit einer weiteren Verschärfung der Situation gerechnet werden.

Zurückhaltung bei Wasserentnahme

Die Regierung von Unterfranken weist darauf hin, dass aktuell bereits geringfügige Wasserentnahmen aus den Gewässern schädliche Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben können. Die Bevölkerung wird daher um größtmögliche Zurückhaltung bei der Entnahme von Wasser aus den Gewässern gebeten.

Nur wenn keine Beeinträchtigungen des Gewässers, seiner Ufer sowie der Tier- und Pflanzenwelt zu erwarten seien, sei eine erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern mit Handschöpfgeräten außerhalb von Schilf- und Röhrichtbeständen zulässig.

Selbst Tiertränken unterliegen Betimmungen

Dies gelte auch für das Entnehmen von Wasser in geringen Mengen für das Tränken von Vieh in der Landwirtschaft. Diese Nutzungen sind derzeit nur bei Fließgewässern mit ausreichender Wasserführung möglich.

Es wird darauf hingewiesen, dass jegliche ungenehmigten Einbauten zum Aufstauen des abfließenden Wassers sowie ungenehmigte Entnahmen mittels Pumpen widerrechtlich sind. Die zuständigen Behörden werden in den kommenden Wochen verstärkt kontrollieren.