Ausbildung

Die Landwirtschaft als das Rückgrat

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Fritz Arnold
am Mittwoch, 10.11.2021 - 08:05

In Herrieden-Schernberg im Kreis Ansbach erhielten 15 Hauswirtschafterinnen und 36 Landwirte ihre Gehilfenbriefe überreicht.

Herrieden/Lks. Ansbach In einer Feierstunde zur Freisprechung haben in Herrieden-Schernberg 15 Hauswirtschafterinnen und 36 Landwirte im Beisein zahlreicher Gäste sowie Ausbilder und Eltern ihre Gehilfenbriefe erhalten. „Trotz des Strukturwandels in der Landwirtschaft werden die grünen Berufe gebraucht“ und Nachwuchskräfte seien zur Sicherung der Ernährung gesucht, sagte die Bereichsleiterin Landwirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach, Ines Rohr, bei der Veranstaltung.

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Diese Einschätzung teilte auch der stellvertretende Landrat und Bürgermeister von Flachslanden, Hans Henninger, in seinem Grußwort. Ein starker ländlicher Raum und starke Dörfer seien ohne Landwirtschaft als Rückgrat nicht möglich, sagte Henninger. Er sei froh, dass es noch über 1000 Vollerwerbsbetriebe im Landkreis gebe, betonte er in seiner Rede.

Beste Hauswirtschafterin am klassischen Ausbildungsweg war Nadine Lechler aus Neuendettelsau mit der Note 1,51, die allerdings nicht anwesend sein konnte. Bei den Hauswirtschafterinnen, die über den zweiten Bildungsweg ihren Abschluss machten, kamen die beiden Besten aus Dinkelsbühl: Monika Probst (Note 1,80) und Lorena Weik (Note 1,95).

Die Urkunden übergaben die Ausbildungsberater Margit Strauß und Matthias Köhle. Vier Junglandwirte, die im Rahmen der dualen Ausbildung neben der Praxis auch schon ein Studium begannen, haben die besten Prüfungsergebnisse erzielt: Benedikt Vögele aus Meßkirch im Lks. Sigmaringen mit der Note 1,0, Luisa Kühnel (1,49) aus Altdorf im Lks. Nürnberger Land sowie als Drittbeste mit jeweils 1,54 Leon Hamann aus Wetter in Hessen und Benjamin Walther aus Herrnwinden bei Rothenburg.