Zusammen stark

Landjugend: Teil eines riesigen Netzwerks

Mittelfranken
Fritz Arnold
am Donnerstag, 16.01.2020 - 08:45

Jungbauernschaft Mittelfranken hat sich auch heuer viel vorgenommen.

Flachslanden/Lks. Ansbach - Der Bezirksverband Mittelfranken der Bayerischen Jungbauernschaft hat sich für das neue Jahr wieder viel vorgenommen. Vom 17. bis 21. Januar findet die traditionelle Fahrt zur Grünen Woche in Berlin statt. Ende März ist eine Führung beim Betrieb Öchsler in Ansbach vorgesehen und als Ziel einer Auslandslehrfahrt wurde Österreich bestimmt.

Im Rückblick, den sich die einzelnen Mitglieder der Führungsmannschaft um die Vorsitzenden Stefanie Greul und Sven Vietze aufteilten, wurde unter anderem an eine Besichtigung des Gemüsebaubetriebes Höfler im Knolauchsalnd erinnert, der unter anderem mit dem Umweltpreis ausgezeichnet wurde.

Die Landesvorsitzende Tina Stinzendörfer sah in ihrem Redebeitrag die Landjugendorganisation als eine wichtige Interessenvertretung für den ländlichen Raum. Mit der Vielzahl an Landjugendgruppen sei ein riesiges Netzwerk vorhanden. Sie erinnerte daran, dass der Jungbauernkalender inzwischen zum 15. Mal erschienen ist. Interessenten könnten sich zu jeder Zeit melden.

Martin Baumgärtner vom Heimstättenwerk Grainau warb für den Besuch des Grundkurses in dem Haus am Fuß der Zugspitze und bat, sich rechtzeitig für nächstes Jahr anzumelden. Der Kurs, der am 7. Januar startete, war voll ausgebucht.

In Grußworten verwies Flachslandens Bürgermeister Hans Henningen auf den sehr gut laufenden Windpark, der nach einer Reihe von politischen Hindernissen erstellt werden konnte. Der stellvertretende Landrat Stefan Horndasch zollte der Jungendorganisation Respekt für die geleistete Arbeit und ermutigte, auch künftig an der Entwicklung des ländlichen Raumes mitzuwirken.

Die Landtagsabgeordnete Gaby Schmidt bezeichnete die Jungbauernschaft als ein gutes Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Sie informierte, dass laut einer Untersuchung in Akademikerhaushalten überdurchschnittlich viele Nahrungsmittel weggeworfen würden. Die Landwirtschaft bezeichnete die Abgeordnete als Grundlage für die Artenvielfalt.

Bei den fälligen Nachwahlen wurde Jasmin Wiegel aus Rossendorf zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zweite Stellvertreterin ist Madeleine Flory aus Ipsheim. Neue Beisitzerinnen sind Anniva Zahnder und Selina Reichel aus Kirchfarrnbach. Ausgeschieden aus dem Vorstandsteam sind Marina Hauf aus Leutershausen und Jan Adolf aus Weihenzell.