Personalie

Forstbetrieb Bad Brückenau: Kutscher folgt Zeller

Personalwechsel
Bayerische Staatsforsten
am Donnerstag, 07.11.2019 - 07:22

Nach fast 40 Jahren im Forstdienst verabschiedet sich der Leiter des Staatsforstbetriebs in Bad Brückenau, Wolfram Zeller, in den Ruhestand.

Bad Brückenau/Lks. Bad Kissingen - Zeller hat den Betrieb seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten 2005 geleitet. Sein Nachfolger Dr. Michael Kutscher hat seinen Dienst am 1. November angetreten.

Mit Wolfram Zeller „geht eine forstliche Ära zu Ende“, wie der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, bei der Verabschiedung betonte. „Sie haben in dieser Zeit den Staatswald in der Rhön mit viel Leidenschaft und als passionierter Waldgestalter bewirtschaftet. Dafür sind die Bayerischen Staatsforsten, aber auch die Menschen in der Region, Ihnen zu Dank verpflichtet“, so Neumeyer.

Für Zellers Nachfolger, Dr. Michael Kutscher, geht mit der Forstbetriebsleitung ein Traum in Erfüllung. „Mir gefällt die Region, ich mag die Leute hier, und waldbaulich ist das einer der schönsten Betriebe, die ich mir vorstellen kann.“ Die Verbindung von Waldbewirtschaftung und Naturschutz auf engstem Raum sei eine wunderbare Herausforderung: „Den Wald zu nutzen und ihn gleichzeitig zu schützen entspricht genau meiner Idee einer modernen Forstwirtschaft“.

Kutscher wurde 1976 in Amberg geboren und studierte an der Technischen Universität München in Freising-Weihenstephan Forstwissenschaften. Nach Stationen an der Forstdirektion Oberbayern-Schwaben und der Waldbauernschule in Goldberg wechselte er 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die TU München. Ab 2010 war Kutscher im Leitungsdienst des Forstbetriebs Nürnberg tätig, seit 2015 als stellvertretender Forstbetriebsleiter. 2017 übernahm Kutscher die Leitung der Forsttechnik BaySF in Bodenwöhr.

Kutscher dankte in seiner Antrittsrede seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit: „Dank Ihres Engagements kann ich einen sehr baumartenreichen, vielfältigen und interessanten Betrieb übernehmen, der Waldumbau in der Rhön war Ihnen ein großes Anliegen“, so Kutscher.