Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Berufsausbildung

Fachkräfte der Hauswirtschaft sind gesucht

In Triesdorf wurden die Hauswirtschafterinnen und ein Quotenmann freigesprochen.
Fritz Arnold
am Mittwoch, 02.11.2022 - 07:48

41 Hauswirtschafterinnen und ein „Quotenmann“ haben im Rahmen einer Feierstunde in Triesdorf ihre Urkunden erhalten.

Triesdorf/Lks. Ansbach - Zwölf davon haben die duale Ausbildung absolviert und 33 nach mehrjähriger Berufserfahrung noch die einsemestrige Hauswirtschaftsausbildung durchlaufen. Als Beste von ihnen wurde Christina Kempe aus Emskirchen mit der Note 1,45 geehrt. In der dualen Ausbildung legten Miriam Vogel aus Ansbach sowie Niklas Hobohm aus Solnhofen die besten Prüfungen ab. Weitere 114 Hauswirtschafterinnen hatten zuvor schon nach dem Abschluss von Fachschulen dort ihre Zeugnisse erhalten. Wegen insgesamt rückläufiger Zahlen fand die Abschlussfeier erstmals zentral für ganz Mittelfranken in Triesdorf statt.

Die neue Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum bezeichnete die Hauswirtschaft als Kunst, den Alltag zu bewältigen und in Lebenskultur zu verwandeln. Sie stellte fest, dass Fachkräfte in der Hauswirtschaft mehr als gesucht und „hauswirtschaftliche Dienstleistungen gefragt sind wie nie zuvor.“

Beruf mit Zukunft

Eva Reitzlein, Bereichsleiterin bei der Regierung von Mittelfranken, nannte die Hauswirtschaft einen Beruf mit Zukunft. Haushaltsnahe Dienstleistungen würden immer wichtiger. Denn der Staat könne nicht auf Dauer auf die Familie im Hintergrund zählen. Dass für unsere eigene Altersversorgung oder Versorgung im Krankheitsfall gut ausgebildete Menschen zur Verfügung stehen, erfordere, dass jetzt genügend Menschen dafür ausgebildet werden.

Glückwünsche zu den geschafften Abschlüssen übermittelten in Grußworten Bezirksrat Hans Popp und Elisabeth Forster vom Landesausschuss für Hauswirtschaft und ermutigten, mit gesundem Selbstbewusstsein in dem „großartigen Beruf“ tätig zu sein. Gabriele Sichler-Stadler und Edeltraud Buchner von der Regierung von Mittelfranken stellten die Abschlussfeier unter das Motto „Kompetenz mit Herz, Hand und Verstand“. Fritz Arnold