Biodiversität

Bienen-Labyrinth im Maisfeld

Maislabyrinth
Schöttler
am Dienstag, 08.10.2019 - 15:19

Landwirt vermittelt den Besuchern des Labyrinths viel Wissenswertes über die Landwirtschaft in der Diskussion um Artenschutz.

Bullach/Lks. Nürnberger Land - Europaabgeordnete Marlene Mortler besuchte zusammen mit der stellvertretenden Landrätin des Kreises Nürnberger Land, Cornelia Trinkl, das Mais-Labyrinth von Markus Maul in Bullach. Auf dem Weg durch den „Irrgarten“ vermittelte der 36-jährige Landwirt seinen Besuchern viel Wissenswertes über die Landwirtschaft „In der Diskussion um Artenschutz werden unsere Landwirte immer wieder an den Pranger gestellt. Dabei ist der Bauer nicht der Feind der Biene. Und das demonstriert Landwirt Maul mit seinem Bienen-Labyrinth im Maisfeld sehr eindrucksvoll“, sagte Mortler.

Biomais und Mais aus konventionellem Anbau vertragen sich hier prächtig. Maul selbst hatte den Irrgarten in das 8,5 ha große Feld gefräst. Sein Ziel ist es, die Besucher über Mais und über die Landwirtschaft im Allgemeinen zu informieren. Vor allem sei es ihm aber wichtig, zu zeigen, dass überall Bienen, Marienkäfer und Schmetterlinge unterwegs sind – und konventionelle Landwirte zu Unrecht viel Kritik zu hören bekommen. „Das gesellschaftliche und bäuerliche Anliegen nach mehr Natur- und Artenschutz muss mit der Erzeugung von Nahrungsmitteln im Einklang stehen“, forderte Mortler.