Jugend

Berufswettbewerb - so sehen Sieger aus!

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BBV Mittelfranken
am Montag, 18.02.2019 - 10:14

Berufswettbewerb in den fränkischen Bezirken ist angelaufen.

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Ansbach/Bayreuth/Schweinfurt Richtig gut angelaufen ist der Berufswettbewerb auf Kreisebene. In allen Teilen Frankens haben sich Jugendliche für die Bezirksentscheide am 19. März in Bayreuth, Triesdorf und Schwarzenau qualifiziert (siehe Fotos). Ein siebenpoliges Kabel anschließen – das war für die meisten von ihnen kein Problem. Doch wann war der 30-jährige Krieg? (von 1618 bis 1648) Ohne ein Handy als Hilfsmittel half da in manchen Fällen nur raten.

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Für die Prüfer war es eine Freude zu sehen, mit welcher Motivation sich die Auszubildenden ins Zeug legten und welche Fertigkeiten sie bereits mitbrachten. „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft.“, unter diesem Motto steht der berufliche Wettbewerb der deutschen Landjugend 2019. Eine gute Allgemeinbildung, sichere Kenntnisse in der Berufstheorie, rhetorische Fähigkeiten und praktisches Können wurden unter Beweis gestellt. Nach kniffligen Fragen aus dem Allgemeinwissen ging es im fachlichen Bereich zunächst darum, 20 verschiedene Sämereien, Futtermittel und Werkstoffe zu bestimmen.
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Und weil ein Landwirt nicht nur mit Tieren gut umgehen, die richtige Saatstärke einstellen und auch die Unkrautbekämpfung ohne Chemie können muss, braucht er zudem handwerkliches Geschick. Demonstrieren durften die Teilnehmer/ -innen dies unter den Augen der Prüfer, als verlangt wurde, aus zwei Schrauben einen Flaschenöffner herzustellen. Leider fehlte es hier gelegentlich beim Arbeitsschutz, was Punktabzug gab.
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In der Sparte Hauswirtschaft konnten die Mädchen mit ihren Kenntnissen über die kühle, hygienisch einwandfreie und zugleich umweltbewusste Lagerung von Lebensmitteln punkten. Im Bereich Praxis/Kreatives Gestalten war zu zeigen, wie Gästen neue kreative, saisonale Salatangebote gemacht werden können.
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Berufsschuldirektor Horst Lochner, Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer und Kreisobmann Ernst Kettemann vom BBV sowie stellvertretender Landrat Stefan Horndasch zeigten sich im Kreis Ansbach angetan von den guten Leistungen. Kommunikationsfähigkeit war zu belegen anhand des Themas „Mein Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb“ oder wahlweise „Welche Vor- und Nachteile hat ein Auszubildender, wenn er/sie auf dem Betrieb wohnt“.