Bildung

55 gemeisterte Abschlüsse

Landesvereinigung für ökologischen Landbau
BLW
am Donnerstag, 15.04.2021 - 15:25

LVÖ-Vorsitzender Hubert Heigl betont die Bedeutung der Öko-Fachschulen. Der Freistaat müsse diese sichern und stärken.

55 Absolventinnen und Absolventen haben an den beiden Fachschulen für Agrarwirtschaft mit der Fachrichtung ökologischer Landbau in Landshut-Schönbrunn und Weilheim i.Obb. ihre Zeugnisse als staatlich geprüfter Wirtschafter für ökologischen Landbau erhalten. Fast alle schließen ihre Schulzeit zusätzlich mit der Urkunde zum Landwirtschaftsmeister ab. Hubert Heigl, Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ), betont die Bedeutung der beiden Fachschulen. „Bayern muss seine Öko-Fachschulen sichern, stärken und bedarfsgerecht ausbauen“, erklärte Heigl.

Gut vorbereitet in die Zukunft

Mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf den ökologischen Landbau würden die Schulen in Schönbrunn und Weilheim i.OB nach den Worten von Heigl ihren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Vorbereitung bieten, damit sie ihre Zukunft erfolgreich gestalten können. Wie Heigl erklärte, würden sich die Menschen in Bayern für mehr Bio in der Landwirtschaft aussprechen, im bayerischen Naturschutzgesetz seien 30 Prozent Ökolandbau bis 2030 festgeschrieben.

Michael Lobinger, Leiter der Öko-Fachschule in Schönbrunn sagte: „Unsere Studierenden kommen aus ganz Bayern, einzelne auch aus anderen Bundesländern, sie wohnen während der Unterrichtssemester am Schulort. Das ermöglicht einen intensiven fachlichen Austausch, die Schülerinnen und Schüler lernen sehr viel voneinander.“ Hubert Heigl sprach im Bezug auf die Öko-Fachschulen in Landshut-Schönbrunn und Weilheim von einem „echten Erfolgsmodell". Bayern nehme hier in Sachen Ausbildung im Ökolandbau eine Vorreiterrolle ein. Um diesen Erfolg fortzuführen, würden die Öko-Fachschulen auch weiterhin eine gute personelle Ausstattung benötigen.