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Wolf: Geldzuwendungen für Weidetierhaltung

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Ulrich Graf
Ulrich Graf
am Mittwoch, 29.04.2020 - 12:39

Die Bayerische Staatsregierung fördert ab dieser Saison Maßnahmen zum Schutz von Weidetieren vor Wölfen.

München – . Nach Genehmigung der bayerischen Förderrichtlinie durch die EU beginnt die Förderung von Investitionen in Herdenschutzmaßnahmen am 30. April. Darauf weisen Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hin.

Das Landesamt für Umwelt benennt inzwischen vier Gebiete in Bayern, in denen Wölfe dauerhaft ansässig sind: Rhön, Nationalpark Bayerischer Wald, Veldensteiner Forst und Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Hinzu kommen weitere Gebiete, in denen beispielsweise Wolfsnachweise die Etablierung eines neuen Territoriums wahrscheinlich machen. Damit Tierhalter in den betreffenden Gebieten ihre Weiden und Weidetiere schützen können, fördert der Freistaat den Bau von wolfssicheren Zäunen und andere Schutzmaßnahmen wie die Anschaffung mobiler Ställe zu 100 Prozent. Die Anschaffung von Herdenschutzhunden wird mit bis zu 3.000 Euro je Hund gefördert.

Die Antragstellung ist ab sofort an den Ämtern für Landwirtschaft in den ausgewiesenen Wolfsgebieten möglich. Informationen zur Förderrichtlinie einschließlich der Antragsunterlagen sind unter folgenden Links abrufbar:

https://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/244077 

Die genaue Lage der Fördergebiete legt das Bayerische Landesamt für Umwelt in der Förderrichtlinie "Investition Herdenschutz Wolf" fest.